Die OMD (Online Marketing Düsseldorf) hatte an den beiden letzten Tagen wieder ihre Pforten geöffnet. Über 10.000 Besucher strömten in die Hallen 9 und 10 des Messegeländes.
Vor allem die Themen Mobile-Marketing, Web 3.0, User 2.0, InGame-Advertising sowie Video-Werbung und Affiliate-Marketing dominierten die Messe- und Kongressszene. „Das Internet ist auf dem Weg zum Leitmedium”, bilanziert Frank Schneider, Director Marketing & Communication bei der Igedo Company und verantwortlich für die OMD 2007, in einem Interview.
Doch wo bleibt der Bezug zu B2B? Sicherlich nimmt das Online-Marketing im B2B-Bereich noch nicht die Stellung ein, wie im Endkunden-Marketing (B2C). Allerdings spielt auch das Internet für viele B2B-Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Markenführung im Internet, integriertes eMail-Marketing, Suchmaschinen-Marketing sowie Cross-Media-Kampagnen unter Einbindung des Internet sind nur vier Trends im B2B Online-Marketing.
Einige Unternehmen, wie beispielsweise Vogel Business Medien, thematisieren das B2B Online-Marketing. Whitepaper und Webcast sind dabei nur zwei Online-Instrumente für die Lead Generation über Branchen-Portale.
In puncto Suchmaschinen-Marketing (SEM) möchte ich an dieser Stelle auf das Interview von Wolfram A. Zabel, Vogel Business Medien, mit Isabell Wagner, Yahoo! Search Marketing, hinweisen. Im knapp sieben Minuten Interview gehen beide auch auf die Bedeutung von SEM für B2B-Unternehmen ein.
Video - Im Gespräch: Isabell Wagner über Search Marketing - anschauen

Haben die SEO-Spezialisten ein Reputations-Problem? bzw. Hat SEO ein Reputations-Problem. Scott Goodyear von MarketPosition sagt ja.
Den durchaus interessanten und lesenswerten Artikel (englisch) finden Sie im Weblog von MarketPosition unter The SEO Reputation Problem.
Quelle: MarketPosition

Am Dienstag haben Sie im Artikel von Martin Philipp zwei Praxistipps zur Optimierung von Newsletter-Betreffzeilen erfahren.
Heute möchten wir Ihnen die aktuelle und überarbeitete Richtlinie für zulässiges eMail-Marketing ans Herz legen (Stichwort Permission Marketing).
In der aktuellen Auflage der Richtlinien des eco Verbandes der deutschen Internetwirtschaft e.V., erfahren Sie vor allem wichtige Fakten zur Einwilligung durch die Empfänger, dem Double-Opt-in Verfahren, dem Dialog mit den Empfängern zur Einwilligung und erhalten nützliche Checklisten.
Auf der Website des eco ist die aktuelle Richtlinie für zulässiges eMail-Marketing als PDF (ca. 1,4 MB) verfügbar.
Quelle: eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.

Die Betreffzeile eines Newsletters sollte den Leser dazu bewegen, ihn zu öffnen, nicht ihn zu löschen. So logisch wie das klingen mag, die Realität sieht immer noch anders aus - die Betreffzeilen sind meistens zu lang, zu technisch, zu kompliziert, zu produktverliebt und zu unpersönlich. Ein Betreff sollte, ähnlich wie bei einer Überschrift, kurz sein und neugierig machen. Die Bildzeitung lebt von solchen Überschriften: „Wir sind Papst“.
Was kann Ihnen helfen, um die effektivste Betreffzeile zu finden:
Betreffzeilen mit Google AdWords testen: Ein schöner Tipp aus dem Buch Sign Me Up von Matt Blumberg (gefunden auf eMail-Marketing-Software.at).
“You can also use search engines to test subject lines. […] Create five to ten subject lines for the same offer and list them all simultaneously on a search engine, using the same search term. Then simply track which one gets the most clicks. Usally, the phrase that wins in search will be the most effective in an email.”
Eine weitere gängige Methode: A/B Splitting, d.h. der Empfänger-Datenpool wird in genau zwei gleiche Teile aufgeteilt und der Newsletter wird je mit einem anderen Betreff versendet. Am neugierigsten hat der Betreff gemacht von dem Newsletter mit der besseren Öffnungsrate. A/B Splitting hört sich komplizierter an wie es ist. Die meisten professionellen eMail-Marketing-Technolgien unterstützen standardmäßig ein redundantes Splitting des Datenpools.
Quelle: eMail-Marketing-Software.at, Evalanche

Integrierte Online-Kampagnen generieren eine höhere Marktpräsenz und steigern die Aufmerksamkeit. Je nach Kampagnenziel lassen sich dank der Integration des Internets in die klassischen Marketing-Aktivitäten oder die Umsetzung reiner Online-Kampagnen mehr potentielle Neukunden gewinnen.
Zwar betreiben deutsche Unternehmen irgendeine Form von Marketing im Internet, allerdings gibt es noch Defizite bei der Koordinierung der unterschiedlichen Marketingmaßnahmen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie der TU München in Zusammenarbeit mit dem Online- und Affiliate-Marketingdienstleister Valueclick.
Im Rahmen der Studie wurden 440 Marketing-Verantwortliche aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Ganz vorn in der Gunst der Unternehmen steht dabei das Suchmaschinen-Marketing, gefolgt von Suchmaschinen-Optimierung und eMail-Marketing.
Quelle: Internet World Business
