Fünf Thesen für die Markenführung im B2B-Segment
Für B2B-Unternehmen ist Markenführung ein wichtiger Schlüssel zur erfolgreichen Differenzierung am Markt. Erklärungsintensive Produkte und Dienstleistungen erfordern eine klare Strategie der Markenführung.
Prof. Dr. Christian Belz, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Marketing und Handel an der Universität St.Gallen, schreibt: “Marketing differenziert, spezifiziert, konkretisiert. Ziel ist es, die vielfältigen Situationen mit jedem Kunden erfolgreich zu bewältigen. Diese Herausforderung stellt sich naturgemäß besonders in komplexen Unternehmen” - also im B2B-Bereich.
In seinem Artikel in Ausgabe 1-2008 der marke41, stellt er zehn Thesen auf, welche die Richtung für eine erfolgreiche Markenführung im B-to-B aufzeigen. Fünf der zehn Thesen stelle ich Ihnen hier kurz und knapp vor.
Komplexe Unternehmen: B2B-Unternehmen sind u.a. gepräft durch mehrere Sparten, Sortimente und Services sowie von differenzierten Kundengruppen.
Spannungsfelder: Spannungfelder prägen die Markenfühung im B2B-Bereich,
welche eine anspruchsvolle B-to-B-Markenführung erfordern.
Corporate Branding: Es besteht die Gefahr, dass der Auftritt am Markt recht abstrakt wird, gerade wenn sich Botschaften und Zielgruppen stark unterscheiden.
Vertrauen: Komplexe Unternehmen benötigen ein Gesicht und Vertrauen,
um auch B-to-B-Marken emotional aufladen zu können.
Pull-Markenführung: Abstatt Push-Markenführung zu betreiben, gilt es die Möglichkeiten einer Pull-Markenführungsstrategie zu prüfen und umzusetzen.
Behavioral Branding: B2B-Firmen haben oft einen aufwendigen Vertrieb und Service. Hier gilt es, das markenspezifische Verhalten der Mitarbeiter zu nutzen.
Quelle: marke41, Ausgabe 1/2008









