B2B Online-Marketing Blog ›› 2010 Januar
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B2B Online-Marketing Blog

Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

21. Januar 2010

Zehn Design-Grundsätze zur Newsletter-Optimierung

Kategorie: B2B, E-Mail-Marketing, Marketing-Trends — Martin Philipp

HTML-E-Mailings und Newsletter haben in den letzten beiden Jahren zunehmend an Akzeptanz im B2B-Bereich gewonnen. So haben viele Unternehmen Ihre Newsletter auf HTML-Versionen umgestellt.

Neben dem Suchmaschinen-Marketing zählt E-Mail-Marketing zu den erfolgreichsten und effizientesten Online-Instrumenten. Neben der Sicherstellung der Kompatibilität für E-Mail-Clients wie Outlook, Lotus Notes und Thunderbird gelten jedoch auch wichtige gestalterische Grundsätze für Newsletter.

Das Portal iBusiness, dem Portal für News und Trends im New Media Bereich, hat zehn Grundsätze, basierend auf Layout- und Aufmerksamkeits-Analysen, zur Optimierung von Newslettern zusammengestellt:

  1. Starke Kontraste von Vorder- und Hintergrund erhöhen die Aufmerksamkeit.
  2. Kontraste lassen sich sowohl mit Helligkeit (Schwarz/Weiß) als auch mit Farben erzeugen.
  3. Komplementärfarben erzeugen höheren Kontrast und mehr Aufmerksamkeit als im Farbraum nahe beieinander liegender Farben.
  4. Bilder wirken besonders aufmerksamkeitsstark, wenn sie freigestellt vor einem neutralen Hintergrund platziert sind wegen des hohen Figur-Grund-Kontrastes.
  5. Der allgemeine Aufmerksamkeitsverlauf geht von oben links nach unten rechts. Dieses Schema ist für alle Betrachter des westlichen Kulturkreises gültig. Diesem Verlauf sollten Gestalter entweder folgen oder ihn mit besonders aufmerksamkeitsstarken Elementen gezielt durchbrechen.
  6. Ein besonders aufmerksamkeitsstarker Punkt liegt in der oberen linken Ecke des Newsletters. In diesem Bereich steht meist das Logo des Unternehmens.
  7. Ein weiterer Bereich mit hoher Aufmerksamkeit liegt etwa zwischen der oberen linken Ecke und der Bildmitte. Dieser Bereich eignet sich besonders als Einstiegspunkt für den Betrachter.
  8. Die Gruppierung von aufmerksamkeitsstarken und -schwachen Elementen (relative Positionierung) kann die Aufmerksamkeit auf alle gruppierten Elemente erhöhen. Wenn ein Element also eine höhere Aufmerksamkeit erhalten soll, genügt es manchmal bereits, diese Information näher an einem aufmerksamkeitsstarken Element oder Bereich zu platzieren.
  9. Damit Elementen eine besonders hohe Aufmerksamkeit zuteil wird, benötigen Gestalter auch eine ruhige Umgebung, das heißt Bereiche, die weniger Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
  10. Weniger ist mehr. Die hohe Aufmerksamkeitswirkung einzelner Elemente kommt besser zum Tragen, wenn insgesamt weniger Elemente um Aufmerksamkeit konkurrieren.

    Quelle: iBusiness

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    15. Januar 2010

    B2B Social Media: Top 10 Social-Media-Dienste

    Kategorie: B2B, Online-Marketing, Social-Media-Marketing — Jens Stolze

    Social-Media-Marketing steht vor allem für den Wandel der Denk- und Funktionsweise des Marketings. B2B-Marketer stehen vor der Frage, wie Sie Social-Media-Marketing einsetzen können.

    Grundlegend dabei ist jedoch die Auswahl der sozialen Medien (Kanäle) im Internet. Die Kontaktpunkte mit dem Unternehmen und den Wettbewerbern sind vielfältiger geworden. Aufgrund dieser Kommunikationsvielfalt ist eine Social-Media-Strategie von entscheidender Bedeutung.

    SF Interactive Performance hat mit dem Social Media Relevanz Monitor diverse Social Media Dienste hinsichtlich der Relevanz für die Kommunikation betrachtet. 80 internationale Dienste wurden anhand von 30 Kriterien in eine Rangfolge gebracht.

    Top 10 Social-Media-Dienste für B2B*
    Platz 01: LinkedIn
    Platz 02: XING
    Platz 03: Facebook
    Platz 04: Twitter
    Platz 05: YouTube
    Platz 06: Wikipedia
    Platz 07: Slideshare
    Platz 08: Scribd
    Platz 09: Naymz
    Platz 10: Metacafe

    LinkedIn, XING, Twitter, YouTube, Slideshare und Facebook mögen für die B2B-Kommunikation durchaus eine Relevanz haben. Doch Dienste wie Scribd, Naymz und Metacafe werden in den B2B-Unternehmen wohl noch sehr unbekannt sein.

    Wikipedia zum Beispiel stellt eine freie Enzyklopädie dar, welche sehr genauen Regeln unterliegt, wie Artikel veröffentlicht werden dürfen. Als sehr dynamisches Medium, welches von zahlreichen Autoren gepflegt wird, hat ein B2B-Unternehmen nur bedingt Einfluss auf die Kommunikation und den Effekt des Content-Marketings.

    Meiner Meinung nach ist zu bezweifeln, ob das Buying-Center in Unternehmen wie beispielsweise aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der IT- und Softwarebranche, Finanzdienstleistern und Logistikunternehmen über Dienste wie Naymz, Scribd, Metacafe und Facebook erreicht werden kann.

    Weiterhin besteht eine große Diskrepanz zwischen der Zielgruppe, welche über soziale Medien wie Twitter, Facebook und Co. erreicht werden soll und welche tatsächlich erreicht werden kann.

    Die Antwort auf die Frage nach den geeigneten sozialen Medien liegt meiner Meinung nach eher in der gesonderten Betrachtung relevanter Kanäle pro Branche. Die Vielzahl der verschiedenen sozialen Medien muss einer kritischen Prüfung nach der Zielerfüllung unterzogen werden. Erst dann kann genau beurteilt werden, welcher Kanal für das B2B Social-Media-Marketing geeignet ist.

    Ich verweise hier gerne auf die Fakten und Besonderheiten im B2B Online-Marketing.

    *Quelle: SF eBusiness GmbH, Pressemeldung (PDF)

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    12. Januar 2010

    Studie identifiziert Nachholbedarf im E-Mail-Marketing

    Kategorie: B2B, E-Mail-Marketing, Marketing-Studien — Jens Stolze

    Verantwortliche in Industrieunternehmen bewerten ihre Erfahrungen mit E-Mail Marketing als schnell, einfach und günstig. Drei Viertel der Unternehen messen dem E-Mail-Marketing bedeutendes Wachstum zu.

    Laut einer Studie von Artegic verschenken Unternehmen viel Potenzial beim Einsatz von die E-Mail-Marketing. So verzichtet mehr als die Hälfte der Unternehmen, bei denen E-Mail Marketing zum Einsatz kommt, komplett auf statistische Auswertungen. Wenig professionell auch das Vorgehen hinsichtlich der Zustellerlaubnis: Nur jedes zweite Unternehmen hat rechtssichere Zustimmungen eingeholt. Nachholbedarf diagnostiziert die Studie auch in punkto Format, Inhalt und Versandintervalle.

    Gegenüber B2C setzen insgesamt bereits 78 Prozent der deutschen Unternehmen in der Business-to-Business-Kommunikation auf E-Mail Marketing.

    Die wichtigsten Motive für den Einsatz von E-Mail-Marketing sind: Kundenbindung (43 Prozent) und Absatzförderung (32 Prozent). Als Inhalte dominieren vor allem Verkaufsthemen (29 Prozent), Veranstaltungen (19 Prozent) und Produktinformationen (18 Prozent) die Inhalte. Service-Elemente spielen in den Newslettern hingegen kaum eine Rolle (drei Prozent).

    „Gerade für die Kundenbindung im B2B ist es wichtig, dass Unternehmen den Service-Aspekt viel stärker in den Vordergrund rücken“, urteilt Stefan von Lieven. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich die Wahrnehmung und Nutzung über diesen Kanal mit Service-Elementen deutlich steigern lässt.“

    Als wichtigste Vorteile von E-Mail Marketing führen die befragten Unternehmen das einfache Handling und die schnelle Verarbeitung (33 Prozent) sowie die Kostenersparnis gegenüber postalischen Mailings (32 Prozent) an.

    Rund zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten wickeln E-Mail Marketing im eigenen Unternehmen ab, externe Dienstleistungen in punkto Erstellung, Versand und vor allem Beratung werden nur in geringerem Umfang in Anspruch genommen. Entsprechend ist es in vielen Fällen um die Professionalität des E-Mail Marketings bestellt. Gerade einmal vier Prozent der befragten Unternehmen setzen sogenannte „Multipart“-Newsletter ein, bei denen das Format für das jeweilige Mailprogramm oder die Anwendung des Empfängers optimiert wird.

    Unternehmen erkennen den Nachholbedarf und attestieren dem E-Mail Marketing einen Bedeutungszuwachs in den nächsten drei Jahren. 25 Prozent gehen sogar davon aus, dass die Bedeutung deutlich steigen wird.

    „E-Mail Marketing wird eines der Top-Themen in der Industrie“, ist Stefan von Lieven überzeugt. „Nicht nur weil E-Mail ein etabliertes, günstiges und einfaches Kommunikationsmedium ist, sondern weil sich über E-Mail viele Aufgaben des Kundenbeziehungsmanagements gezielt optimieren und automatisieren lassen. Das Potenzial E-Mail gestützter Marketing- und Service-Kommunikation ist hier oft noch kaum erschlossen.“

    ›› Download der kompletten Studie unter www.artegic.de/industrie-studie

    Quelle: Artegic

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