B2B Online-Marketing Blog ›› 2010 März
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B2B Online-Marketing Blog

Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

10. März 2010

SEO am Ende? Personalisierte Suche mit Google

Kategorie: B2B, Online-Marketing, SEO und SEM — Jens Stolze

Die neueste Ausgabe des Suchradar, Magazin für SEO und SEM, widmet sich diesmal schwerpunktmäßig der Google Suche. Vor allem der personalisierten Suche, dem Feintuning der Suchergebnisse und der Google Realtime Search.

suchradar Magazin Ausgabe 22Die geschätzten Kollegen stellen die Frage: Das Ende von SEO? Es geht darum, dass Benutzer von Google die Suchergebnisse individuell (nur für sich) anpassen können bzw. ausgeliefert bekommen (Stichwort: lokal, website-bezogen, semantisch). Zunächst nur, wenn man mit dem eigenen Google Account eingeloggt war. Seit Dezember 2009 nun auch via Cookie-Tracking.

Die Personalisierung bedeutet jedoch nicht, dass damit das Suchergebnis von anderen Suchenden beeinflusst wird. Jeder Benutzer wird für sich entscheiden, welche Seite er auf den ersten Positionen sehen möchte. Ist die Seite für eine bestimmte Suchanfrage jedoch hochgradig relevant, werden vermutich mehrere Suchende diese Seite als wichtiger einstufen.

Das Prinzip von Google’s Personalisierung ist auch hier wieder relevante Ergebnisse bereit zu stellen. Websites die häufig zu unterschiedlichen Suchworten in den ersten Suchergebnissen zu finden sind, werden vermutlich profitieren, da sie relevanter zu sein schein. Websites zu sehr ausgewählten Themen (Stichwort: Nische) könnten verdrängt werden, so die Meinung der Kollegen vom Suchradar.

Ich denke jedoch, dass gerade Nischen-Websites aufgrund ihrem hochgradigen Bezug zur Suchanfrage als noch relevanter eingestuft werden könnten. Das ist aber sicherlich auch abhängig von der Sichtbarkeit und der Verlinkung der Website im Internet. Weiterhin ist zu bedenken, dass viele Benutzer immer weniger nur ein Suchwort, sondern mittlerweile auch Kombinationen aus zwei bis fünf Suchworten eingeben. SEO ist also nicht am Ende. Die Prinzipien gelten weiterhin, und relevante Inhalte haben noch nie geschadet.

Weitere Themen des aktuellen Suchradar sind: SEO-Tools im Test, BGH-Urteil zu Affiliate-Werbung, SEO in Action mit einem Praxisbeispiel, Linkbait und B2B Online-Marketing Trends 2010.

›› Download der Ausgabe 22 des Suchradar Magazin zu SEO und SEM
›› Lesen Sie auch Skepsis und Verwirrung zur personalisierten Suche?!

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4. März 2010

Event zum Suchmaschinen-Marketing - SMX München

Kategorie: B2B, Online-Marketing, SEO und SEM — Jens Stolze

Suchmaschinen-Marketing ist für viele B2B-Unternehmen ein essentielles Marketing-Instrument. Mit Suchwort-Anzeigen und organischen Einträgen im Index können Interessenten direkt im Moment der Informationsbeschaffung effektiv angesprochen werden.

SMX MünchenSuchmaschinen-Werbung (KWA, SEA) und Suchmaschinen-Optimierung (SEO) sind jedoch sehr dynamische Instrumente. Aktuelle Trends und Entwicklungen müssen überwacht und ggf. umgesetzt werden.

Die Basics kann jeder im Web nachlesen. Doch was zählt sind Erfahrung, Kreativität, eine profunde Umsetzung und vor allem die richtige SEM-/SEO-/Content-Strategie.

Am 23.03. und 24.03.2010 erfahren Sie auf der SMX München die aktuellsten Themen und Erfolgstaktiken im SEO und PPC Bereich. Renommierte (national und international) Experten teilen Ihr Wissen mit. Diverse Diskussionen mit den wichtigsten Vertretern im Bereich Suchmarketing sowie Hand-On Sessions erwarten Sie.

TIPP: Bei Anmeldung zur SMX 2010 in München einfach den Code ONMA10 angeben und 15% Rabatt auf 1- bzw. 2-Tages-Ticket erhalten.

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2. März 2010

Mobiles E-Mail-Marketing: Herausforderung für B2Bs

Kategorie: B2B, E-Mail-Marketing, Online-Marketing — Martin Bucher

Dank der mit dem iPhone losgetretenen Entwicklung werden immer mehr Newsletter auf Smartphones gelesen. Für Sie als Marketer Grund genug, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

E-Mail-Programme sind in den letzten Jahren immer leistungsfähiger geworden. Durch den Preisverfall bei Internetanbindungen sind Aspekte wie die E-Mail-Größe in den Hintergrund gerückt. Newsletter mit deutlich über 100 KB, komplexen Layouts und großen Bildern sind heute fast schon Standard.

Smartphones setzen dem Grenzen: Zu große Newsletter sind kaum lesbar, brauchen zu lange zum Laden oder werden nur teilweise dargestellt. Viele Smartphones können die Newsletter überhaupt nicht vernünftig anzeigen, oder die angebotenen Webadressen sind nicht klickbar.

Ist eine Variante für Smartphones der richtige Weg?
Was tun? Eine oft diskutierte Möglichkeit ist ein Link im Newsletter, der auf eine „mobile Version“ verweist. Dies kann ich jedoch nicht empfehlen, da der Smartphone-Nutzer zuerst teuer für den Empfang des Newsletters zahlen muss, bevor er auf diesen Link klicken kann.

Einige Marketer vertreten die Ansicht, dem Leser eine reduzierte mobile Variante neben dem eigentlichen Newsletter anzubieten. Dabei kann für die Mehrheit der Leser immer noch der unveränderte Original-Newsletter verbreitet werden. Auch das halte ich für wenig praktikabel. Nicht, weil es technisch unmöglich ist. Es wäre sogar sehr einfach, im Anmeldeformular explizit die mobile Variante anzubieten.

Allerdings: Wer liest seine E-Mails ausschließlich auf Smartphones? Viele lesen ihre E-Mails sowohl auf PC oder Notebook als auch auf Smartphones. Dieses Nutzungsverhalten wird von einigen US-Marketern als „Triage“ bezeichnet. Abonnenten durchstöbern und scannen ihren Posteingang auf Smartphones z.B. während sie auf ihren Flug warten, im Zug sitzen oder im Stau stehen. Dabei lesen sie wichtige E-Mails sofort, unwichtige werden gelöscht und der Rest für später aufgehoben, wenn ausreichend Bandbreite zu Hause oder im Büro verfügbar ist.

Besser: Newsletter für mobile Variante optimieren
Die mobilen Leser sind zwar noch in der Unterzahl, aber die Tendenz steigt kontinuierlich. Deshalb empfehle ich, den Newsletter so zu gestalten, dass er auf den wichtigsten mobilen Endgeräten gut lesbar dargestellt wird. Professionelle E-Mail-Versandlösungen ermöglichen den Versendern mittlerweile die Auswertung der Programme, mit denen die Empfänger die Newsletter lesen.

Den Versand als sogenannte Multipart-Nachricht, bei der eine Textvariante angeboten wird, halte ich ebenfalls für wichtig. Die richtige Darstellung sollte durch einen Darstellungstest oder direkt im Smartphone überprüft werden.

›› Aktuelle Beiträge zum ROI, Design und Nachholbedarf im E-Mail-Marketing

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