Mitte März hat Google die Echtzeitsuche (Real-Time-Search) nun auch für Deutschland gelauncht. Ab jetzt erhalten die Nutzer auch Zugang zu Ergebnissen, welche erst Sekunden vorher veröffentlicht wurden. Doch ist dies auch für B2Bs interessant?
Bei diesen Echtzeitergebnissen kann es sich um Twitter-Nachrichten, Statusmeldungen von sozialen Netzwerken oder aktuelle Nachrichten und Blogposts handeln. Neu ist auch, dass die Suchergebnisse während des Betrachtens der Ergebnisseite aktualisiert werden. Die neuesten Meldungen werden, ähnlich wie bei einem Live-Ticker, direkt oben eingeblendet.
Das folgende Video zeigt Ihnen, wie diese Echtzeitsuche aussieht:
Diese eingebettete Echtzeitsuche funktioniert jedoch nur für sehr wenige, sehr aktuelle Begriffe. Zum Beispiel wurden am 19.04.2010 zu den Suchbegriffen „Aschewolke“ und „iPad“ Echtzeitergebnisse eingeblendet. Allerdings können für alle anderen Begriffe die Echtzeitergebnisse auch gezielt aufgerufen werden. Hierfür muss der Nutzer im Optionsmenü den Filter „Neueste“ aktivieren und schon werden die Suchergebnisse entsprechend eingegrenzt.
Noch nicht gelauncht wurde die Real-Time-Timeline. Dieser Zeitbalken zeigt an, wie hoch die Anzahl an Suchanfragen zum eingegebenen Begriff zur jeweiligen Zeit war. Derzeit ist die Timeline nur im Experimental Lab von Google erreichbar. Hier das Beispiel zur Hannover Messe.
Können B2B-Unternehmen aus dieser Echtzeitsuche einen Vorteil ziehen? Ich denke, dass dies B2B-Unternehmen leichter fallen dürfte, als B2C-Unternehmen. Denn wenn alle paar Sekunden eine neue Meldung eintrifft ist es unmöglich immer oben präsent zu sein. Doch zu B2B relevanten Themen gibt es meist weniger News, wie das Beispiel „Hannover Messe“ zeigt. Mit Blogbeiträgen zu aktuellen Themen oder regelmäßigen Tweets können Unternehmen sich hier für eine begrenzte Zeitspanne an die Spitze der Suchergebnisse setzen.
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Über das Google-Netzwerk können sowohl Kampagnen im Suchumfeld und Suchnetzwerk, als auch im Content-Werbenetzwerk geschaltet werden. In beiden Netzwerken lassen sich zielgruppenorientierte Google-Anzeigen veröffentlichen.
Das Content-Werbenetzwerk umfasst alle Partner-Websites von Google. Das System von Google zur Anzeigenschaltung liest und versteht den Content einer Website und stellt beispielsweise eine Beziehung zwischen der Website und den beworbenen Keywords her. Die Anzeigen werden dann nur auf Seiten geschaltet, für die eine überwiegende Übereinstimmung mit den Keywords besteht. So werden Personen zielgenau angesprochen, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren.
Mit der Schaltung von Anzeigen im Google Content-Werbenetzwerk verfolgen Kunden meist zwei Ziele: Lead-Generierung und/oder Image-Steigerung. Um immer erfolgreichere Anzeigen im Content-Werbenetzwerk zu schalten werden die Einstellungsmöglichkeiten von Google ständig weiterentwickelt.
So kann mit Hilfe von Frequency Capping bestimmt werden, wie viele Impressionen pro Tag, Woche oder Monat für einen einzelnen Besucher erlaubt sind. Diese Einstellung kann für jede Anzeigengruppe oder einzelne Anzeigen bestimmt werden.
Eine weitere Möglichkeit um den Erfolg ihrer Content-Kampagnen zu steigern, ist die Funktion „below the fold“. Als „below the fold“ werden Anzeigen bezeichnet die nur durch scrollen der Website für den Besucher sichtbar werden.
Dadurch, dass Nutzer unterschiedliche Webbrowser, Monitorgrößen und Bildschirmauflösungen verwenden, kann es sein, dass nicht jeder Besucher Ihre Anzeige sieht. Diese Faktoren bestimmen im Allgemeinen, ob eine Anzeige “above the fold” oder “below the fold” erscheint. Als “above the fold” werden Anzeigen bezeichnet die beim Laden des Browserfensters vollständig auf dem Bildschirm zu sehen sind.
Fazit: Angenommen, Sie schalten eine Kampagne die Lead-Generierung zum Ziel hat und wählen das CPM-Modell (CPM = Cost per Mile). Zum einen können Sie mit Hilfe des Filters “above the fold” und „Frequency Capping“ potenziell verschwendete Kosten für Impressionen reduzieren. Und zum anderen haben Sie eine bessere Kontrolle bei der Steuerung ihrer Kampagnen und können höhere Leistung für Ihre Kampagnen erzielen.