Tipps und Trends zum B2B Online-Marketing

Das ABC der Facebook-Ads für B2B-Marketer


Social Media ist seit Jahren fester Bestandteil im Online-Marketing – auch im B2B. Spätestens jetzt sollte jedes B2B-Unternehmen eine Social-Media-Strategie entwickeln und diese umsetzen. Zu einem erfolgreichen Auftritt auf Facebook und Co. gehört immer auch Werbung. Und die kann heute sehr präzise geschaltet werden. Deshalb ist gezielte Werbung auf Facebook für jedes B2B-Unternehmen sinnvoll. Im folgenden Artikel erfahren Sie die wichtigsten Schritte für B2B-Werbekampagnen auf Facebook und deren Erfolgsfaktoren.

Warum nützt Facebook-Werbung auch B2B’s?

Facebook-Werbung lohnt sich gerade auch für B2B-Unternehmen. Die Gründe dafür sind einfach: Facebook-Werbung ist proaktiv, Zielgruppen lassen sich präzise bestimmen, die Nutzerzahlen sind sehr hoch, auch B2B-Kunden nutzen Facebook und die Werbung wird der definierten Zielgruppe eingeblendet.

Oft wird vergessen, dass auch in B2B-Unternehmen Menschen entscheiden. Und nach Feierabend bewegt sich ein Großteil dieser Entscheider vor allem auf Facebook. Die Chancen, dass Ihre Anzeigen von B2B-Kunden gelesen werden stehen deshalb gut.
Facebook-Werbung eignet sich also auch hervorragend für B2B’s. Wie aber erfolgreich auf Facebook werben? Die Antwort finden Sie hier.

 

B wie Business Manager: Das Geschäftskonto für Ihr B2B-Unternehmen

Sobald ein eigenes Konto für den Business Manager besteht, werden dort die Unternehmensprofile hinzugefügt. Das geht schnell und einfach mit ein paar Klicks. Leider wird im Vorfeld nicht darauf hingewiesen, dass diese B2B-Profile nicht so einfach wieder aus dem Konto entfernt werden können. Sobald die Verknüpfung besteht, kann man das Profil nicht mehr mit anderen Business-Konten verbinden. Sie kann nur durch Löschen des Business-Kontos aufgehoben werden. Wissen Sie hier mehr? Haben Sie dazu einen Geheimtipp, von dem wir noch nichts wissen? Dann teilen Sie ihn gerne mit uns.

F wie Facebook Pixel: Wie nutze ich ihn für meine B2B-Zielgruppe?

Neben den eigens erstellten B2B-Zielgruppen lässt sich noch eine Custom Audience, sowie Lookalike Audience erstellen. Eine Custom Audience sind Zielgruppen, die bestimmte Events ausgelöst haben oder aus einer Kundendatei importiert wurden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist es in B2B-Unternehmen meist eher bedenklich Kundendateien in Facebook hochzuladen. Daher soll diese Option hier ausgeklammert werden. Um eine eventbasierte Custom Audience zu erstellen ist es notwendig, den Facebook-Pixel in die eigene Website zu integrieren.

Damit wird jedes Szenario abgedeckt: Dazu gehören „Warenkorbabbrecher“, „Shopkunden“, „Besucher“ u.v.m. Das allein ist schon eine unglaubliche Targetingmöglichkeit. Noch interessanter wird es, wenn von einer Custom Audience eine Lookalike Audience erstellt wird. In diesem Fall sucht Facebook Personen, die denen der Custom Audience ähnlich sind und spricht diese an. Zum Beispiel werden Personen mit denselben Eigenschaften wie Shopkunden angesprochen. Davon profitieren auch B2B-Unternehmen.

K wie Kampagne: Wie sollte eine B2B-Kampagne aufgebaut sein?

Sobald die B2B-Zielgruppen angelegt sind, fällt schnell auf, dass viele einzelne Anzeigen entstehen können. Um hier nicht ins Schlingern zu kommen, arbeitet und benennt man am besten immer nach demselben Schema. Für jedes Ziel wird nur eine B2B-Kampagne erstellt. Unterschieden werden kann natürlich noch zwischen den Kanälen (Facebook/Instagram). Unter der B2B-Kampagne befinden sich dann die Anzeigengruppen. Hier werden die Zielgruppen, Platzierungen und das Budget eingestellt. In der untersten Ebene „Werbeanzeigen“ kann mit verschiedenen Texten und Bildern getestet werden, was die Zielgruppe besonders anspricht.

P wie Profil: Wie kann man Likes aus dem arabischen Raum vermeiden?

Tatsächlich handelt es sich dabei oft um Fakeprofile. Der Haken: Leider lässt sich das nicht komplett vermeiden. Trotzdem kann man durch zwei Einstellungen versuchen, diesen Likes einen Riegel vorzuschieben: Der Fehler liegt oft bei der Zielgruppeneinstellung: Achten Sie immer darauf, die Sprache auszuwählen. Außerdem sollte der Standort der B2B-Zielgruppe nicht mit „Jeder an diesem Ort“, sondern mit „Personen, die an diesem Ort leben“ bestimmt werden.

W wie Werbeziele: Was bedeuten sie für einen B2B-Marketer?

Es gibt drei Kategorien, denen alle Ziele untergeordnet sind: Bekanntheit, Erwägung und Conversions. Darunter finden sich elf Ziele, aus welchen im ersten Schritt eines ausgewählt wird. Diese Ziele beeinflussen die Abrechnungsart. Also für welche Handlung gezahlt werden soll und worauf Facebook die Auslieferung optimiert: Mehr Impressions oder mehr Klicks? Zudem wird hier entschieden, ob die Anzeige auch auf Instagram ausgespielt wird. Unter den Zielen Traffic, Besuche im Geschäft und Produktkatalogverkäufe lassen sich die B2B-Anzeigen nicht auf Instagram einspielen.

Z wie Zielgruppe: Wie erstellt man die richtige B2B-Zielgruppe?

Innerhalb des Business Managers gibt es zahlreiche Tools. Wichtig ist hier immer darauf zu achten, dass im korrekten Werbekonto gearbeitet wird. Dies wird oben links unter dem Menü angezeigt. Einer der wichtigsten Bereiche ist die Objektbibliothek. Hier lassen sich unter anderem präzise Zielgruppen erstellen. Sie befindet sich unter „Elemente/Zielgruppe“. Unter „Gespeicherte Zielgruppen“ werden zahlreiche Eigenschaften der Zielperson abgebildet. Diese sollten auf jeden Fall genutzt werden! Zudem ist es vorteilhaft, spezifisch zu arbeiten. Die B2B-Zielgruppe sollte nur eine Altersspanne von etwa 10 Jahren ansprechen, männlich oder weiblich sein und eigene Merkmale haben. Nur so lassen sich B2B-Anzeigen gezielt ausspielen und Werbekonten kontrollieren.

Unverzichtbar: Das Reporting und Monitoring

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Prüfen Sie, wie gut Ihre Anzeigen laufen. Auch wenn sie schlecht performen, löschen Sie sie erstmal nicht. Im Gegenteil: Jede Anzeige sollte erstmal getestet werden. Aus den daraus resultierenden Werten ziehen Sie dann die entsprechenden Schlüsse. Auch wenn es schwerfällt. Bleiben Sie geduldig. Langfristig zahlen sich Ihre Mühen aus.

Je länger Facebook-Ads geschaltet werden und je mehr innerhalb einer B2B-Zielgruppe getestet wird, desto besser lernt man diese kennen. Über den Relevanzfaktor in der Ebene „Werbeanzeigen“ wird schnell klar, welche Anzeige gut läuft. Wenn der Wert zu Beginn nicht sofort über fünf liegt, ist das nicht problematisch. Nach und nach entwickelt sich ein Gespür und der Wert wird besser. Hier heißt es wie so oft: Testen, testen, testen!

 

Fazit: Facebook-Ads bieten B2B-Unternehmen eine enorme Chance. Durch vielseitige Targetingmöglichkeiten, lässt sich jede Zielgruppe finden und erreichen. Mit etwas Übung werden einzelne Werbeanzeigen und ganze B2B-Kampagnen immer schneller umgesetzt und ausgespielt. Trauen Sie sich: Social Media bietet als vollwertiges Marketinginstrument viele Möglichkeiten. Die sollten Sie nutzen.

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