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B2B Online-Marketing Blog

Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

4. Oktober 2011

Mehr Response durch Transaktionsmails im B2B

Transaktionsmails bestätigen eine konkrete Aktion des Empfängers. Im B2B sind dies zum Beispiel Service-Anfragen, Newsletter-Anmeldungen, Whitepaper-Downloads, Bestellung von Tickets für Messen sowie Liefer- und Versandbestätigungen. Das Potenzial wird jedoch sehr oft nicht ausgeschöpft!

Mails nach Transaktionen eignen sich vor allem als Methode für Cross-Promotion und besonders hervorhebenswerte Botschaften. Einer aktuellen Studie von Experian zufolge erzielen Transaktionsmails um rund 20% höhere Klickraten als reguläre E-Mailings. Zudem verfügen sie gemäß Studie über eine Öffnungsrate von 47%. Der aktuelle B2B-Durchschnitt liegt bei circa 30%.

Noch weiter steigern lässt sich der Erfolg von Transaktionsmails durch die Einbindung von Links zu sozialen Netzwerken wie XING, LinkedIn, Facebook und Twitter. Die Bedeutung von Social-Media-Marketing und die damit verbundenen Möglichkeiten für das Content-Marketing sind für B2B-Unternehmen eines der Top-Themen des Jahres 2011.

Allerdings bestehen noch erhebliche Optimierungspotenziale. Tatsächlich überwachen laut einer Absolit-Studie derzeit nur rund 40% der Unternehmen gezielt das Social-Web. Von den B2B-Unternehmen, die bereits Social-Media-Marketing nutzen, haben mehr als 55% gute Resonanz erhalten (Quelle: Studie von creative360).

Das Erfolgsgeheimnis der sozialen Netzwerke ist die Interaktivität. Für den Kanal E-Mail ist die Integration eines Social-Share-Links oder dem Link zur Präsenz im Social-Web ein effektiver Weg, das Engagement der Kunden für die B2B-Marke zu verstärken und dabei den Multiplikator-Effekt zu nutzen. So können die Empfänger dazu animiert werden, stärker mit dem Unternehmen zu interagieren und Empfehlungen bequem zu verbreiten.

Die Studie von Experian zeigt die Entwicklung: Transaktionsmails mit integrierten Social-Media-Links erzielen eine um 55 Prozent höhere Klickrate als Mails ohne diese Links. Die Studie bezieht sich zwar vorrangig auf verkaufsorientierte E-Mailings. Aber auch im B2B werden solche Art von Mailings eingesetzt. Beispielsweise für die Bewerbung von Gebrauchtmaschinen, Verbrauchsmaterial, Seminaren und Trainings sowie Software und Hardware.

Fazit: Das Potenzial zur Verknüpfung von E-Mails/Transaktionsmails und Social-Media ist vorhanden. Wie es genutzt wird, ist von Fall zu Fall individuell zu entscheiden. Der Effekt von Transaktionsmails wird verstärkt – wenn diese auch sonst von Beginn an auf Personalisierung, individuelle Ansprache und maßgeschneiderte Botschaften setzen.

Quelle: Pressemeldung von Experian zur Studie
Lesetipp: Mehr Reichweite von B2B-Newslettern via XING

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30. August 2011

B2B Marketing Kongress 2011 zum Dialog-Marketing

Kategorie: B2B, E-Mail-Marketing, Online-Marketing — Jens Stolze

Aktuelle Online-Marketing- und Kommunikationsstrategien für B2B live erleben. Am 04. und 05.10.2010 findet in Würzburg der 2. B2B-Marketing-Kongress statt. Schwerpunkt ist diesmal das Dialog-Marketing.

B2B Marketing Kongress

Die Themen der Vorträge umfassen Lead-Management und Marketing-Automation, Social-Media-Marketing und Mobile Solutions. Die Workshops am 2. Tag des Kongresses geben u.a. praxisnahen Einblick in die effiziente Marketing-Automation und das Lead-Management.

Als Rahmenprogramm finden eine Abendveranstaltung, die Würzburger Werbefachgespräche und die Verleihung des media-TREFF B2B-Marketing-Awards statt.
›› Infos und Anmeldung zum B2B-Marketing-Kongress

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19. April 2011

Flop 10: Kuriose Fehltritte im B2B E-Mail-Marketing

Kategorie: B2B, E-Mail-Marketing — Jens Stolze

Für viele B2B Unternehmen gehört E-Mail-Marketing schon lange zu den etablierten Marketing-Instrumenten. Dies ist nicht verwunderlich, da mittlerweile nahezu jede Zielgruppe per E-Mail ansprechbar ist. In Anbetracht dessen verwundert es umso mehr, dass es im B2B-Segment oftmals noch an jeglichen Grundlagen im Bereich E-Mail-Marketing mangelt.

Bei Nichtbeachtung gewisser Regeln müssen B2B-Unternehmen mit schlechten Öffnungsraten, Klickraten, Imageschädigungen und sogar rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Wer die folgenden Punkte bei seinem eigenen Newsletter oder E-Mailings wiederfinden kann, sollte schleunigst handeln.

#1: Das Design des Newsletters erinnert an das Gründungsjahr des Unternehmens und löst beim Leser bestenfalls nostalgische Erinnerungen an das vergangene Jahrhundert aus.

#2: Der Betreff des Mailings ist auf Rätselfreunde ausgerichtet. Aufgabe ist das Erraten des Fortgangs der Betreffzeile. Lösung ist die Hauptinformation des Mailings.

#3: Der Text des Mailings spiegelt die hohe Schreibkunst des Verfassers samt Konjunktionen, Attributen und Klangfiguren wieder, die in einem scheinbar nie enden wollenden Fließtext direkt an den Interessen der schnelllebigen Online-Leser vorbeifließen.

#4: Die Aktualität des Mailings ist nur am Datum ersichtlich. Interessante Neuigkeiten mit einem Mehrwert für den Leser sind nicht gegeben.

#5: Die Bewältigung der gewaltigen Themenvielfalt des Mailings kann auch motivierte Leser in die Knie zwingen.

#6: Erst heiß machen, dann fallen lassen. Aus dieser Mail führt kein Weg nach draußen. Verlinkungen für weitere Informationen fehlen gänzlich.

#7: Bei der Segmentierung der Zielgruppe ist eine starke Orientierung an Artikel 3 des Grundgesetzes zu erkennen. Ob Interessenten, Neukunden, Bestandskunden oder inaktive Kunden - vor diesem Newsletter sind alle gleich!

#8: Der E-Mail-Versand erfolgt in Akkordarbeit. Die Versandpause zwischen den Mailings erlaubt in etwa den Genuss einer Tasse Kaffee ohne Einberechnung der Aufbrühzeit.

#9: Der Versandzeitpunkt des Mailings entspricht den Arbeitszeiten der Zielgruppe, allerdings denen einer anderen Zeitzone.

#10: Die E-Mails haben eine enorme Reichweite. Sie erreichen sogar Personen, die von Ihrem Unternehmen noch nie etwas gehört haben.

Fazit: Wichtig für den Erfolg sind relevante Inhalte, verständliche Formulierungen, eindeutige Handlungsaufforderungen und das Erzählen spannender Geschichten, die eine emotionale Bindung zum Leser erzeugen. Auch die Segmentierung der Zielgruppe nach Situation und Interessen trägt in beträchtlichem Maße zum Erfolg des Mailings bei. Öffnungs- und Klickraten können erheblich verbessert werden.

Aufbau und Inhalt sind die Säulen eines Mailings. Sind diese ansprechend dargestellt, kann schon fast nichts mehr schief gehen, wenn auch die rechtlichen Bedingungen beachtet werden. Wer sich wenig Gedanken um seinen Newsletter macht, sollte lieber den Versand einstellen. Denn im günstigsten Fall landen diese in den virtuellen Papierkörben der potentiellen Kunden.

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