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Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

7. Juni 2011

Flop 10: Mängel in der B2B Suchmaschinen-Werbung

Kategorie: B2B, Online-Werbung, SEO und SEM — Jens Stolze

Eines der effizientesten und aussagekräftigsten Instrumente bei der Lead-Generierung und Image-Steigerung im B2B-Umfeld ist Suchmaschinen-Werbung. Umso erstaunlicher ist es, dass viele B2B-Unternehmen oftmals nicht einmal über ein grundlegendes Basiswissen im Bereich Suchmaschinen-Werbung verfügen.

Das Potenzial der Suchmaschinen-Werbung wird besonders durch die hohe Anzahl der täglichen Suchanfragen über die weltweit meistgenutzte Suchmaschine Google (Marktanteil in Deutschland über 95%) deutlich. Des Weiteren ist mittlerweile nahezu jede Zielgruppe hierdurch erreichbar.

Bei nicht Beachtung einiger Grundlagen müssen B2B-Unternehmen vor allem mit schlechten Platzierungen, schlechten CTR-Raten oder mit hohen Kosten rechnen. Falls Sie sich bei einigen Punkten wiederfinden, sollten Sie schleunigst handeln:

#1: Für alle Keywords kommt nur ein Match-Type in Frage: Broad (weitgehend). Ganz nach dem Motto: Umso mehr Impressionen, umso größer die Wahrscheinlichkeit potentielle Kunden zu erreichen

#2: Die Keywords, die über die Suchmaschine beworben werden, stellen ein Sammelsurium an Produktbegriffen und unternehmensinternen Begriffen dar.

#3: Der Aufbau bzw. die Namensgebung der Kampagnen wird meist von den Werbeprogrammen oder der Vertriebsstruktur übernommen. Somit wird auf eine sinnvolle Benennung von Kampagnen und Anzeigengruppen oft verzichtet.

#4: Die Anzeigengruppen platzen vor Keywords. Denn je mehr Keywords zur Auswahl stehen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eins davon zur Suchanfrage passt.

#5: Abwechslung gibt es in Form von fremdsprachigen Anzeigentexten. Die Sprache der Landing-Page ist dabei vollkommen nebensächlich.

#6: Ein deutscher Anzeigentext wird auch in Frankreich geschaltet. Die Möglichkeit der Ländereinstellung muss schließlich genutzt werden.

#7: Internationalität wird großgeschrieben: Italienischer Anzeigentext, deutsche Website, Pflicht erfüllt!

#8: Verlinkungen führen nur auf die Startseite. Von hier aus kann sich dann der potentielle Neukunde selbst durch die Irr-Wege der Website kämpfen.

#9: Bilanz am Ende des Monats: Viele Impressionen, geringe Klickrate, keine neuen Leads oder Neukunden. Die Details der Kampagnenauswertung werden oft nicht ausgewertet und interpretiert.

#10: Auf ein Conversion-Tracking wird verzichtet. Irgendwie wird es sich schon rentieren. Eine Fokussierung und stetige Optimierung nach Informationsbedürfnissen und Suchanfragen ist doch zu aufwendig.

Fazit: Wichtig für den Erfolg in der Suchmaschinen-Werbung sind die Auswahl der richtigen Keywords, die Kampagnen- und Anzeigengruppeneinstellungen sowie die Webseite selbst.

Um Erfolg mit Suchmaschinen-Werbung im B2B-Segment zu haben, sollten Sie sich nicht nur auf das Wesentliche beschränken, wie zum Beispiel bei der Keyword-Zusammenstellung nur Produktbegriffe verwenden, sondern denken Sie auch „out of the box“, d.h. versetzen Sie sich in Ihre Kunden und potenzielle Neukunden. Ebenfalls verlangen Sie nicht von einem Engländer einen deutschen Anzeigentext zu verstehen, bieten Sie ihm vielmehr einen Text in seiner Landessprache.

Bedenken Sie auch, dass Suchmaschinen-Werbung ein dynamisches Marketinginstrument ist, welches einer ständigen Überwachung und Betreuung bedarf. Die Basis für erfolgreiche Suchmaschinen-Werbung wird bereits bei der Aufsetzung des Werbe-Kontos geschaffen. Ein gut aufgebautes Konto, eine bedachte Auswahl an Keywords und eine nutzerfreundliche Website sind Garanten für schnelle und sichtbare Erfolge.

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25. Oktober 2010

Lieferanten erfolgreich im Web finden seit 1995

Kategorie: B2B, Online-Marketing, Online-Werbung — Jens Stolze

Die Lieferantensuchmaschine Wer liefert was? ist seit 15 Jahren die zentrale Anlaufstelle für Einkaufsentscheider, wenn es um eine effiziente Suche von Lieferanten im B2B-Segment geht. Ein Blick in die Internetarchive.

Als einer der Pioniere des digitalen Zeitalters geht Wer liefert was? 1995 mit einer schnellen und präzisen Lieferantensuche online. Bei gerade einmal 250.000 Internetnutzern in ganz Deutschland gehört www.wer-liefert-was.de mit 25.000 Visits in 1995 von Anfang an zu den meistbesuchten Websites im geschäftlichen Umfeld. Inzwischen, als reines Internetunternehmen, erreicht Wer liefert was? jeden Monat über 1,5 Millionen Nutzer.

1995 fällt der Startschuss für die Lieferantensuchmaschine im Internet. Neben den “Blauen Büchern”, die bis zum Jahr 2000 aufgelegt werden, und den CD-ROMs, die bis Ende 2004 produziert und vertrieben werden, bietet Wer liefert was? erstmals auch im Internet die Möglichkeit zur schnellen, präzisen und vor allem stets aktuellen Lieferantensuche.

Wer liefert was? Website aus dem Jahr 1995

Ins neue Internetzeitalter startet “Wer liefert was?” dabei gemeinsam mit Websites wie Spiegel ONLINE (1994), eBay (1995) oder ZEIT ONLINE (1996). Die heute wohl bekannteste und meist genutzte Website ist zu dieser Zeit noch nicht online: Google startet erst im Jahr 1998 und folgt damit auf allgemeine Suchmaschinen wie Lycos (1994), AltaVista (1995) oder eben die Lieferantensuchmaschine von Wer liefert was?.

Gewerbliche Nutzer lernen die Vorzüge des Internets immer mehr zu schätzen. Die Visits bei Wer liefert was? verhundertfachen sich in nur drei Jahren auf jährlich über 2,5 Millionen (1998). “Auch heute verzeichnen wir ungebremst steigende Traffic-Zahlen”, so Andrew Pylyp, Geschäftsführer der Wer liefert was? GmbH. “Von 1998 bis heute sind die Visits noch einmal um rund das Zehnfache auf knapp 25 Millionen gewachsen. Tendenz steigend.”

Wer liefert was? Website aus dem Jahr 2010

Mit einer ständigen Optimierung der Suchsystematik und Usability hat sich Wer liefert was? in den letzten 15 Jahren als marktführende Lieferantensuchmaschine fest im Internet etabliert. Seit Januar 2010 ist die Lieferantensuchmaschine als erste in Deutschland auch mobil nutzbar.

“Die Zeit der Innovationen geht bei Wer liefert was? auch nach 15 Jahren im Internet weiter”, so Pylyp. “Im vergangenen Monat konnten wir eine internationale Auszeichnung für unsere Crawler-Technologie entgegen nehmen. Durch unsere große Innovationskraft und eine ständige Weiterentwicklung unseres Angebots behaupten wir unsere Marktführerschaft. Wer liefert was? ist damit eine der wenigen Konstanten im Internet, die sich allen Hypes zum Trotz fest im Markt etabliert hat. Das spricht für die hohe Qualität und Effizienz, die wir unseren Nutzern und Werbekunden von Anfang an bieten.”

Das Team von creative360 und dem B2B Online-Marketing Blog gratuliert dem gesamten Team von Wer liefert was? ganz herzlich zu 15 Jahren erfolgreicher Internet-Präsenz. Wir sind überzeugt, dass Wer liefert was? auch in Zukunft das Internet für B2B-Firmen mitgestalten und innovativ voranbringen wird.

Quelle: Wer liefert was?

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13. April 2010

Optimierte Anzeigen-Schaltung in Content-Kampagnen

Kategorie: B2B, Online-Werbung, SEO und SEM — Jens Stolze

Über das Google-Netzwerk können sowohl Kampagnen im Suchumfeld und Suchnetzwerk, als auch im Content-Werbenetzwerk geschaltet werden. In beiden Netzwerken lassen sich zielgruppenorientierte Google-Anzeigen veröffentlichen.

Das Content-Werbenetzwerk umfasst alle Partner-Websites von Google. Das System von Google zur Anzeigenschaltung liest und versteht den Content einer Website und stellt beispielsweise eine Beziehung zwischen der Website und den beworbenen Keywords her. Die Anzeigen werden dann nur auf Seiten geschaltet, für die eine überwiegende Übereinstimmung mit den Keywords besteht. So werden Personen zielgenau angesprochen, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren.

Mit der Schaltung von Anzeigen im Google Content-Werbenetzwerk verfolgen Kunden meist zwei Ziele: Lead-Generierung und/oder Image-Steigerung. Um immer erfolgreichere Anzeigen im Content-Werbenetzwerk zu schalten werden die Einstellungsmöglichkeiten von Google ständig weiterentwickelt.

So kann mit Hilfe von Frequency Capping bestimmt werden, wie viele Impressionen pro Tag, Woche oder Monat für einen einzelnen Besucher erlaubt sind. Diese Einstellung kann für jede Anzeigengruppe oder einzelne Anzeigen bestimmt werden.

Eine weitere Möglichkeit um den Erfolg ihrer Content-Kampagnen zu steigern, ist die Funktion „below the fold“. Als „below the fold“ werden Anzeigen bezeichnet die nur durch scrollen der Website für den Besucher sichtbar werden.

Dadurch, dass Nutzer unterschiedliche Webbrowser, Monitorgrößen und Bildschirmauflösungen verwenden, kann es sein, dass nicht jeder Besucher Ihre Anzeige sieht. Diese Faktoren bestimmen im Allgemeinen, ob eine Anzeige “above the fold” oder “below the fold” erscheint. Als “above the fold” werden Anzeigen bezeichnet die beim Laden des Browserfensters vollständig auf dem Bildschirm zu sehen sind.

Fazit: Angenommen, Sie schalten eine Kampagne die Lead-Generierung zum Ziel hat und wählen das CPM-Modell (CPM = Cost per Mile). Zum einen können Sie mit Hilfe des Filters “above the fold” und „Frequency Capping“ potenziell verschwendete Kosten für Impressionen reduzieren. Und zum anderen haben Sie eine bessere Kontrolle bei der Steuerung ihrer Kampagnen und können höhere Leistung für Ihre Kampagnen erzielen.

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