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Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

22. Mai 2012

SEO vs. SEA: Anzeigen schalten trotz gutem Ranking

Kategorie: B2B, Online-Werbung, SEO und SEM — Jens Stolze

Manch ein B2B-Vermarkter mag in Betracht ziehen, auf die Schaltung von Google-Anzeigen zu verzichten, wenn er im organischen Index gute Platzierungen erreicht. Warum auch teure Klicks kaufen, wenn die Firmenwebseite dank gutem SEO und wertvollen Content auf der Google Suchergebnisseite weit oben steht?

Der Grund hierfür wurde von Google in einer aktuellen Studie erforscht und nennt sich „Incremental Ad Clicks (IAC)“. Die Kennzahl bezeichnet den Prozentsatz derjenigen Klicks, die bei Wegfall der bezahlten Suchmaschinenwerbung nicht von den organischen Klicks ersetzt werden.

Im Schnitt liegt der IAC laut Google bei stolzen 89% und ist von Land zu Land unterschiedlich (z.B. Deutschland: 87%, UK und USA 90%). Nach eigenen Tests können wir sagen, dass die Werte sogar von Branche zu Branche abweichen und der IAC logischerweise stark vom Ranking und den damit verbundenen SEO-Maßnahmen abhängig ist.

SEO vs. SEA: Incremental Ad Clicks
Hinweis: Incremental Ad Clicks nach Position der organischen Suchergebnisse

Wesentliche Unterschiede in der Höhe des IAC sind laut Google in der Position einer Webseite in den natürlichen Suchergebnissen begründet: Befindet sich der organische Eintrag an erster Stelle, so fängt er noch ganze 50 % der Klicks auf, die durch fehlende AdWords-Kampagnen ansonsten verloren gewesen wären. Bei einem organischen Ranking auf den Plätzen 2-4 sind dahin gegen bereits 82% der möglichen Klicks passé. Ab einer Platzierung an fünfter Stelle verliert der „Nicht-mehr-Werbetreibende“ dann bis zu stolze 92% der möglichen Klicks.

Fazit: Incremental clicks egal in welcher Höhe gehen bei reinen SEO-Maßnahmen verloren. Diese Klicks können nicht durch ein gutes Ranking abgefangen werden, weshalb eine Schaltung von Anzeigen (SEA = Suchmaschinen-Werbung) sinnvoll ist. Das Suchmaschinen-Marketing (SEO und SEA) sollte Ranking-Optimierung und Anzeigen umfassen - nicht nur aufgrund der Incremental Clicks sondern auch um den Nutzergewohnheiten entgegen zu kommen.

Quelle: Google Research Blog

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6. September 2011

Flop 10: Fehler der B2B Suchmaschinen-Optimierung

Kategorie: B2B, Online-Marketing, SEO und SEM — Jens Stolze

Suchmaschinen-Optimierung gibt es seit der Geburtsstunde von Suchmaschinen im Jahr 1990. Spätestens seit dem Jahr 1998 und mit dem Wachstum der Nutzerzahl von Google bekam SEO eine neue Bedeutung. Fehler und schlechte Noten im Ranking gilt es jedoch zu vermeiden!

SEO ist ein Dauerthema im B2B Online-Marketing. Über SEO wird stets und stetig in klassischen Fachmedien/Printmedien sowie in Online-Medien, Blogs und Foren geschrieben. Die tyischen Fehler kennt wohl jeder, der sich intensiver mit B2B SEO auseinandersetzt.

Die folgende Flop 10 Liste zeigt SEO-Fehler auf, denen wir tagtäglich in der SEO-Praxis begegnen. Verstehen Sie die Liste als Anregung, wie in B2B-Unternehmen SEO angegangen werden sollte.

#1: Durchführung von Suchmaschinen-Optimierung ohne abgestimmte Keyword- und Content-Strategie. Ausrichtung von SEO auf zu viele Keywords.

#2: Unzureichende Budgetierung für Content-Erstellung. Mangelhafte Bereitstellung von Ressourcen für Mitarbeiter und Agenturen.

#3: Fehlende Überwachung der Keyword-Rankings. Unzureichende Ausrichtung der SEO-Aktivitäten auf Top-Keywords.

#4: Keine Differenzierung zwischen SEO-relevanten Keywords und Suchworten für die Suchmaschinen-Werbung wie Google AdWords und Yahoo!/Bing.

#5: Unbefriedigende Nutzung von Chancen zur Verbesserung von Schwellen-Keywords der Top 5, Top 10 und Top 20 im Suchmaschinen-Index.

#6: Einmalige Verbesserung der Keyword-Dichte von Produktseiten ohne stetige Überwachung und Optimierung.

#7: Ungenügender inhaltlicher Bezug. Fehlende Aktualität der Website-Inhalte im Vergleich zu Wettbewerbsseiten.

#8: Aufbau von vielen Backlinks ohne Bezug zur verlinkten Zielseite. Nutzung von Content-Aggregatoren und Link-Verzeichnissen für Backlinks.

#9: Kommentierung in Foren, Blogs und Twitter lediglich um Backlinks zu erzeugen ohne Beachtung der Etiquette und no-follow-Regel.

#10: Mangelhafte Verteilung der Backlinks zwischen Startseite und relevanten Unterseiten. Missachtung der Relevanz zwischen Keyword und Backlink.

Fazit: SEO ist heutzutage mehr als die reine On-Page-Optimierung der Website. Ohne Off-Page-Maßnahmen werden keine Top-Rankings erreicht. Das ist schon seit vielen Jahren so. Neu ist, dass nicht nur relevanter, sondern auch top aktueller Content und deren Verbreitung eine kritische Rolle für den SEO-Erfolg spielen.

Aber auch Social-Media-Marketing ist bei heutigen und zukünftigen SEO-Maßnahmen zu berücksichtigen. Eine SEO-Checkliste abarbeiten sowie eine gute Keyword-Dichte und erfolgversprechende Backlinks reichen nicht mehr aus. SEO-Erfolge werden zunehmend von einer Content- und Social-Media-Strategie beeinflusst!

Lesetipp: Informieren Sie sich über weitere Flop 10 Listen zu Suchmaschinen-Werbung, Lead-Generierung, E-Mail-Marketing und Social-Media-Marketing.

SEO vs. SEA: Warum Suchwort-Anzeigen trotz gutem Ranking sinnvoll sind!

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7. Juni 2011

Flop 10: Mängel in der B2B Suchmaschinen-Werbung

Kategorie: B2B, Online-Werbung, SEO und SEM — Jens Stolze

Eines der effizientesten und aussagekräftigsten Instrumente bei der Lead-Generierung und Image-Steigerung im B2B-Umfeld ist Suchmaschinen-Werbung. Umso erstaunlicher ist es, dass viele B2B-Unternehmen oftmals nicht einmal über ein grundlegendes Basiswissen im Bereich Suchmaschinen-Werbung verfügen.

Das Potenzial der Suchmaschinen-Werbung wird besonders durch die hohe Anzahl der täglichen Suchanfragen über die weltweit meistgenutzte Suchmaschine Google (Marktanteil in Deutschland über 95%) deutlich. Des Weiteren ist mittlerweile nahezu jede Zielgruppe hierdurch erreichbar.

Bei nicht Beachtung einiger Grundlagen müssen B2B-Unternehmen vor allem mit schlechten Platzierungen, schlechten CTR-Raten oder mit hohen Kosten rechnen. Falls Sie sich bei einigen Punkten wiederfinden, sollten Sie schleunigst handeln:

#1: Für alle Keywords kommt nur ein Match-Type in Frage: Broad (weitgehend). Ganz nach dem Motto: Umso mehr Impressionen, umso größer die Wahrscheinlichkeit potentielle Kunden zu erreichen

#2: Die Keywords, die über die Suchmaschine beworben werden, stellen ein Sammelsurium an Produktbegriffen und unternehmensinternen Begriffen dar.

#3: Der Aufbau bzw. die Namensgebung der Kampagnen wird meist von den Werbeprogrammen oder der Vertriebsstruktur übernommen. Somit wird auf eine sinnvolle Benennung von Kampagnen und Anzeigengruppen oft verzichtet.

#4: Die Anzeigengruppen platzen vor Keywords. Denn je mehr Keywords zur Auswahl stehen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eins davon zur Suchanfrage passt.

#5: Abwechslung gibt es in Form von fremdsprachigen Anzeigentexten. Die Sprache der Landing-Page ist dabei vollkommen nebensächlich.

#6: Ein deutscher Anzeigentext wird auch in Frankreich geschaltet. Die Möglichkeit der Ländereinstellung muss schließlich genutzt werden.

#7: Internationalität wird großgeschrieben: Italienischer Anzeigentext, deutsche Website, Pflicht erfüllt!

#8: Verlinkungen führen nur auf die Startseite. Von hier aus kann sich dann der potentielle Neukunde selbst durch die Irr-Wege der Website kämpfen.

#9: Bilanz am Ende des Monats: Viele Impressionen, geringe Klickrate, keine neuen Leads oder Neukunden. Die Details der Kampagnenauswertung werden oft nicht ausgewertet und interpretiert.

#10: Auf ein Conversion-Tracking wird verzichtet. Irgendwie wird es sich schon rentieren. Eine Fokussierung und stetige Optimierung nach Informationsbedürfnissen und Suchanfragen ist doch zu aufwendig.

Fazit: Wichtig für den Erfolg in der Suchmaschinen-Werbung sind die Auswahl der richtigen Keywords, die Kampagnen- und Anzeigengruppeneinstellungen sowie die Webseite selbst.

Um Erfolg mit Suchmaschinen-Werbung im B2B-Segment zu haben, sollten Sie sich nicht nur auf das Wesentliche beschränken, wie zum Beispiel bei der Keyword-Zusammenstellung nur Produktbegriffe verwenden, sondern denken Sie auch „out of the box“, d.h. versetzen Sie sich in Ihre Kunden und potenzielle Neukunden. Ebenfalls verlangen Sie nicht von einem Engländer einen deutschen Anzeigentext zu verstehen, bieten Sie ihm vielmehr einen Text in seiner Landessprache.

Bedenken Sie auch, dass Suchmaschinen-Werbung ein dynamisches Marketinginstrument ist, welches einer ständigen Überwachung und Betreuung bedarf. Die Basis für erfolgreiche Suchmaschinen-Werbung wird bereits bei der Aufsetzung des Werbe-Kontos geschaffen. Ein gut aufgebautes Konto, eine bedachte Auswahl an Keywords und eine nutzerfreundliche Website sind Garanten für schnelle und sichtbare Erfolge.

SEO vs. SEA: Warum Suchwort-Anzeigen trotz gutem Ranking sinnvoll sind!

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