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Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

3. Dezember 2013

Einfluss von Google Hummingbird auf SEO im B2B

Kategorie: B2B, Marketing-Trends, SEO und SEM — Jens Stolze

Pünktlich zum 15. Google-Geburtstag wurde der Kolibri-Algorithmus flügge. Das größte Google-Algorithmus-Update seit 2001 kommt auf breiten Schwingen daher und lässt das konversations-basierte B2B Content-Marketing zu neuen Sphären aufsteigen.

Google Hummingbird

Zum 27. September 2013 entließ Google sein „Vögelchen“ aus dem Nest. Mit dem Hummingbird-Algorithmus will Google die weltweiten Suchergebnisse verbessern. Die organischen Suchergebnisse sollen künftig nicht mehr bloße Ergebnisse sein, sondern Antworten auf Fragen liefern. Ganz so als würde man einen Kollegen fragen, „wo bestelle ich am besten Messgeräte?“.

Was der kleine Segler-Algorithmus alles kann.
Hummingbird, zu Deutsch Kolibri, erhielt wie seine Vorgänger Panda und Penguin einen metaphorischen Tiernamen. Dieser steht für die Tiefe der Sprache, in die der Algorithmus eintaucht – so wie der Kolibri mit seinem langen Schnabel tief in die Blüte eintaucht, um an den Nektar zu kommen. Also auch eine Art Interaktion beschreibend, die auf der Essenz der natürlichen Sprache basiert.

Im Gegensatz zu seinen Google-Zoo-Kollegen ist Hummingbird jedoch nicht mehr penalty-basiert. Somit straft der Kolibri-Algorithmus Seiten nicht mehr ab, sondern belohnt qualitativ hochwertigen Content mit einer guten Platzierung. „Content is King“ ist damit endgültig besiegelt.

Ausgebrütet dürften das Vögelchen wohl auch einige Kognitions-Linguisten haben. Denn der neue Google-Algorithmus berücksichtigt nicht nur mehr einzelne Keywords. Vielmehr setzt das Ranking auf paradigmatische und syntagmatische Beziehungen. Wortumgebung und Hypertextualität – Verweise zu themenrelevanten Seiten – sind die Stichworte, die man sich merken sollte.

Welche Bedeutung Hummingbird für das B2B Content-Marketing und B2B-SEO hat.
Mit dem Google-Kolibri können sich B2B-Marketer nicht mehr ins gemachte Nest aus SEO-Ranking-Faktoren wie Keyworddichte setzen. Websites und Fachtexte mit Keywords zu bestücken, tut einem guten Ranking nicht mehr genüge. Die Relevanz und den Zusammenhalt der Website-Texte liefern sprachliche Elemente, die es – ganz wie beim Nestbau – sinnvoll zu verknüpfen gilt. Das B2B Content-Marketing und B2B-SEO stehen hier vor einer großen Herausforderung, die jedoch auch Chancen eröffnet.

Fazit: Neue Strategien sind gefragt, die B2B Content-Marketing mit SEO vereinen. Zudem kommen sprachwissenschaftliche Aspekte zur reinen Keyword-Strategie hinzu. Googles Hummingbird sorgt so auch dafür, dass gelungene B2B-Websites ansprechend, kreativ und nicht nur keyword-basiert sind. Er bietet die Möglichkeit sich im SEO-Ranking von der Konkurrenz zu differenzieren.

Lesen Sie auch: Die Top 7 Auswirkungen von Googles Hummingbird auf B2B SEO.

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22. Mai 2012

SEO vs. SEA: Anzeigen schalten trotz gutem Ranking

Kategorie: B2B, Online-Werbung, SEO und SEM — Jens Stolze

Manch ein B2B-Vermarkter mag in Betracht ziehen, auf die Schaltung von Google-Anzeigen zu verzichten, wenn er im organischen Index gute Platzierungen erreicht. Warum auch teure Klicks kaufen, wenn die Firmenwebseite dank gutem SEO und wertvollen Content auf der Google Suchergebnisseite weit oben steht?

Der Grund hierfür wurde von Google in einer aktuellen Studie erforscht und nennt sich „Incremental Ad Clicks (IAC)“. Die Kennzahl bezeichnet den Prozentsatz derjenigen Klicks, die bei Wegfall der bezahlten Suchmaschinenwerbung nicht von den organischen Klicks ersetzt werden.

Im Schnitt liegt der IAC laut Google bei stolzen 89% und ist von Land zu Land unterschiedlich (z.B. Deutschland: 87%, UK und USA 90%). Nach eigenen Tests können wir sagen, dass die Werte sogar von Branche zu Branche abweichen und der IAC logischerweise stark vom Ranking und den damit verbundenen SEO-Maßnahmen abhängig ist.

SEO vs. SEA: Incremental Ad Clicks
Hinweis: Incremental Ad Clicks nach Position der organischen Suchergebnisse

Wesentliche Unterschiede in der Höhe des IAC sind laut Google in der Position einer Webseite in den natürlichen Suchergebnissen begründet: Befindet sich der organische Eintrag an erster Stelle, so fängt er noch ganze 50 % der Klicks auf, die durch fehlende AdWords-Kampagnen ansonsten verloren gewesen wären. Bei einem organischen Ranking auf den Plätzen 2-4 sind dahin gegen bereits 82% der möglichen Klicks passé. Ab einer Platzierung an fünfter Stelle verliert der „Nicht-mehr-Werbetreibende“ dann bis zu stolze 92% der möglichen Klicks.

Fazit: Incremental clicks egal in welcher Höhe gehen bei reinen SEO-Maßnahmen verloren. Diese Klicks können nicht durch ein gutes Ranking abgefangen werden, weshalb eine Schaltung von Anzeigen (SEA = Suchmaschinen-Werbung) sinnvoll ist. Das Suchmaschinen-Marketing (SEO und SEA) sollte Ranking-Optimierung und Anzeigen umfassen - nicht nur aufgrund der Incremental Clicks sondern auch um den Nutzergewohnheiten entgegen zu kommen.

Quelle: Google Research Blog

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6. September 2011

Flop 10: Fehler der B2B Suchmaschinen-Optimierung

Kategorie: B2B, Online-Marketing, SEO und SEM — Jens Stolze

Suchmaschinen-Optimierung gibt es seit der Geburtsstunde von Suchmaschinen im Jahr 1990. Spätestens seit dem Jahr 1998 und mit dem Wachstum der Nutzerzahl von Google bekam SEO eine neue Bedeutung. Fehler und schlechte Noten im Ranking gilt es jedoch zu vermeiden!

SEO ist ein Dauerthema im B2B Online-Marketing. Über SEO wird stets und stetig in klassischen Fachmedien/Printmedien sowie in Online-Medien, Blogs und Foren geschrieben. Die tyischen Fehler kennt wohl jeder, der sich intensiver mit B2B SEO auseinandersetzt.

Die folgende Flop 10 Liste zeigt SEO-Fehler auf, denen wir tagtäglich in der SEO-Praxis begegnen. Verstehen Sie die Liste als Anregung, wie in B2B-Unternehmen SEO angegangen werden sollte.

#1: Durchführung von Suchmaschinen-Optimierung ohne abgestimmte Keyword- und Content-Strategie. Ausrichtung von SEO auf zu viele Keywords.

#2: Unzureichende Budgetierung für Content-Erstellung. Mangelhafte Bereitstellung von Ressourcen für Mitarbeiter und Agenturen.

#3: Fehlende Überwachung der Keyword-Rankings. Unzureichende Ausrichtung der SEO-Aktivitäten auf Top-Keywords.

#4: Keine Differenzierung zwischen SEO-relevanten Keywords und Suchworten für die Suchmaschinen-Werbung wie Google AdWords und Yahoo!/Bing.

#5: Unbefriedigende Nutzung von Chancen zur Verbesserung von Schwellen-Keywords der Top 5, Top 10 und Top 20 im Suchmaschinen-Index.

#6: Einmalige Verbesserung der Keyword-Dichte von Produktseiten ohne stetige Überwachung und Optimierung.

#7: Ungenügender inhaltlicher Bezug. Fehlende Aktualität der Website-Inhalte im Vergleich zu Wettbewerbsseiten.

#8: Aufbau von vielen Backlinks ohne Bezug zur verlinkten Zielseite. Nutzung von Content-Aggregatoren und Link-Verzeichnissen für Backlinks.

#9: Kommentierung in Foren, Blogs und Twitter lediglich um Backlinks zu erzeugen ohne Beachtung der Etiquette und no-follow-Regel.

#10: Mangelhafte Verteilung der Backlinks zwischen Startseite und relevanten Unterseiten. Missachtung der Relevanz zwischen Keyword und Backlink.

Fazit: SEO ist heutzutage mehr als die reine On-Page-Optimierung der Website. Ohne Off-Page-Maßnahmen werden keine Top-Rankings erreicht. Das ist schon seit vielen Jahren so. Neu ist, dass nicht nur relevanter, sondern auch top aktueller Content und deren Verbreitung eine kritische Rolle für den SEO-Erfolg spielen.

Aber auch Social-Media-Marketing ist bei heutigen und zukünftigen SEO-Maßnahmen zu berücksichtigen. Eine SEO-Checkliste abarbeiten sowie eine gute Keyword-Dichte und erfolgversprechende Backlinks reichen nicht mehr aus. SEO-Erfolge werden zunehmend von einer Content- und Social-Media-Strategie beeinflusst!

Lesetipp: Informieren Sie sich über weitere Flop 10 Listen zu Suchmaschinen-Werbung, Lead-Generierung, E-Mail-Marketing und Social-Media-Marketing.

SEO vs. SEA: Warum Suchwort-Anzeigen trotz gutem Ranking sinnvoll sind!

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