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B2B Online-Marketing Blog

Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

28. Juni 2010

Einfluss auf SEO: Neue Suchtechnologie von Google

Kategorie: B2B, Marketing-Trends, SEO und SEM — Jens Stolze

Schon im August 2009 testete Google seine neue Suchtechnologie (Caffeine). Meine damaligen Eindrücke zu den Veränderungen können Sie hier nochmal nachlesen. Seit Mitte Juni 2010 ist das neue System (Caffeine) zur Indexierung des Webs fertig gestellt. Doch welche Auswirkungen hat dies für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) für B2B-Websites?

Das Web im alten Index von Google wurde in Schichten erfasst und aktualisiert. Dabei wurde bei jeder Aktualisierung einer Schicht das ganze Web analysiert. So kam es durchaus zu zeitlichen Verzögerungen im Index. Jetzt mit der neuen Suchtechnologie Caffeine wird der Index in kleinen Dosen kontinuierlich aktualisiert. Dies führt nun zur schnelleren Auffindbarkeit von Seiten.

Top Fakten zu Caffeine auf einen Blick
›› Suchergebnisse sind zu 50% aktueller als im alten System (Suchindex)
›› Schnellere Indexierung nach der Veröffentlichung von Inhalten (Content)
›› Stärkere Berücksichtigung von Videos, Bildern, News und Social-Media
›› Umstellung der Indexierung von der Schichtung zur Vernetzung
›› Schließung der Lücke zwischen Entdeckung und Auffindbarkeit einer Seite
›› Indexierung des Webs in kleinen Dosen und kontinuierliche Aktualisierung

Google Caffeine: Neue Suchtechnologie

Auswirkungen von Caffeine auf die Suchmaschinen-Optimierung (SEO)
Meiner Meinung nach werden von der neuen Suchtechnologie mittel- und langfristig vor allem Newsseiten, Portale, Blogs, soziale Medien (Social Media) und Presseseiten profitieren. Die Gründe: hohe Aktualität der Inhalte, je nach Seite eine gute Reputation, gute Vernetzung und Sichtbarkeit im Web.

Wie können B2B-Unternehmen diese Entwicklung für ihre Firmenwebsite und die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) nutzen? Die Lösung liegt in einer Content-Marketing-Strategie. Die Umstellung des Marketings auf relevante und aktuelle Inhalte, welche den Lesern einen wirklichen Mehrwert liefern (siehe dazu auch das Whitepaper zu den Trends 2010 im B2B Online-Marketing).

Gerade Themenblogs bieten hierfür eine ideale Möglichkeit auf die Entwicklung zu reagieren. Laut der Studie B2B Social-Media in der Praxis von creative360, nutzen derzeit nur 22% der befragten Unternehmen Themenblogs. Aber auch Corporate-Blogs bieten ein hohes Potenzial, da aktuell nur 12% dieses Instrument nutzen. In Zukunft wollen allerdings 73% der B2B-Unternehmen Themenblogs und 51% Corporate-Blogs nutzen.

Fazit: Die neue Technologie ist lediglich ein Update der Infrastruktur. Es ist kein Update des Rankings im Index! Aktualität, Relevanz und gut vernetzte Inhalte werden in Zukunft auch für SEO eine noch größere Rolle spielen. B2B-Unternehmen benötigen eine Content-Marketing-Strategie, die auch die Entwicklung im SEO-Bereich berücksichtigt. Mit der richtigen Umsetzung der Instrumente kann dann auch das eigene Ranking im Google-Index profitieren.

Quelle: creative360, Google Webmaster Zentrale

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27. April 2010

Google Real-Time Search für B2B-Unternehmen

Kategorie: B2B, Marketing-Trends, SEO und SEM — Sarah Busch

Mitte März hat Google die Echtzeitsuche (Real-Time-Search) nun auch für Deutschland gelauncht. Ab jetzt erhalten die Nutzer auch Zugang zu Ergebnissen, welche erst Sekunden vorher veröffentlicht wurden. Doch ist dies auch für B2Bs interessant?

Bei diesen Echtzeitergebnissen kann es sich um Twitter-Nachrichten, Statusmeldungen von sozialen Netzwerken oder aktuelle Nachrichten und Blogposts handeln. Neu ist auch, dass die Suchergebnisse während des Betrachtens der Ergebnisseite aktualisiert werden. Die neuesten Meldungen werden, ähnlich wie bei einem Live-Ticker, direkt oben eingeblendet.

Das folgende Video zeigt Ihnen, wie diese Echtzeitsuche aussieht:

Diese eingebettete Echtzeitsuche funktioniert jedoch nur für sehr wenige, sehr aktuelle Begriffe. Zum Beispiel wurden am 19.04.2010 zu den Suchbegriffen „Aschewolke“ und „iPad“ Echtzeitergebnisse eingeblendet. Allerdings können für alle anderen Begriffe die Echtzeitergebnisse auch gezielt aufgerufen werden. Hierfür muss der Nutzer im Optionsmenü den Filter „Neueste“ aktivieren und schon werden die Suchergebnisse entsprechend eingegrenzt.

Noch nicht gelauncht wurde die Real-Time-Timeline. Dieser Zeitbalken zeigt an, wie hoch die Anzahl an Suchanfragen zum eingegebenen Begriff zur jeweiligen Zeit war. Derzeit ist die Timeline nur im Experimental Lab von Google erreichbar. Hier das Beispiel zur Hannover Messe.

Können B2B-Unternehmen aus dieser Echtzeitsuche einen Vorteil ziehen? Ich denke, dass dies B2B-Unternehmen leichter fallen dürfte, als B2C-Unternehmen. Denn wenn alle paar Sekunden eine neue Meldung eintrifft ist es unmöglich immer oben präsent zu sein. Doch zu B2B relevanten Themen gibt es meist weniger News, wie das Beispiel „Hannover Messe“ zeigt. Mit Blogbeiträgen zu aktuellen Themen oder regelmäßigen Tweets können Unternehmen sich hier für eine begrenzte Zeitspanne an die Spitze der Suchergebnisse setzen.

›› Lesen Sie weitere Beiträge zu Google und Online-Marketing im B2B

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13. April 2010

Optimierte Anzeigen-Schaltung in Content-Kampagnen

Kategorie: B2B, Online-Werbung, SEO und SEM — Jennifer Meyer

Über das Google-Netzwerk können sowohl Kampagnen im Suchumfeld und Suchnetzwerk, als auch im Content-Werbenetzwerk geschaltet werden. In beiden Netzwerken lassen sich zielgruppenorientierte Google-Anzeigen veröffentlichen.

Das Content-Werbenetzwerk umfasst alle Partner-Websites von Google. Das System von Google zur Anzeigenschaltung liest und versteht den Content einer Website und stellt beispielsweise eine Beziehung zwischen der Website und den beworbenen Keywords her. Die Anzeigen werden dann nur auf Seiten geschaltet, für die eine überwiegende Übereinstimmung mit den Keywords besteht. So werden Personen zielgenau angesprochen, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren.

Mit der Schaltung von Anzeigen im Google Content-Werbenetzwerk verfolgen Kunden meist zwei Ziele: Lead-Generierung und/oder Image-Steigerung. Um immer erfolgreichere Anzeigen im Content-Werbenetzwerk zu schalten werden die Einstellungsmöglichkeiten von Google ständig weiterentwickelt.

So kann mit Hilfe von Frequency Capping bestimmt werden, wie viele Impressionen pro Tag, Woche oder Monat für einen einzelnen Besucher erlaubt sind. Diese Einstellung kann für jede Anzeigengruppe oder einzelne Anzeigen bestimmt werden.

Eine weitere Möglichkeit um den Erfolg ihrer Content-Kampagnen zu steigern, ist die Funktion „below the fold“. Als „below the fold“ werden Anzeigen bezeichnet die nur durch scrollen der Website für den Besucher sichtbar werden.

Dadurch, dass Nutzer unterschiedliche Webbrowser, Monitorgrößen und Bildschirmauflösungen verwenden, kann es sein, dass nicht jeder Besucher Ihre Anzeige sieht. Diese Faktoren bestimmen im Allgemeinen, ob eine Anzeige “above the fold” oder “below the fold” erscheint. Als “above the fold” werden Anzeigen bezeichnet die beim Laden des Browserfensters vollständig auf dem Bildschirm zu sehen sind.

Fazit: Angenommen, Sie schalten eine Kampagne die Lead-Generierung zum Ziel hat und wählen das CPM-Modell (CPM = Cost per Mile). Zum einen können Sie mit Hilfe des Filters “above the fold” und „Frequency Capping“ potenziell verschwendete Kosten für Impressionen reduzieren. Und zum anderen haben Sie eine bessere Kontrolle bei der Steuerung ihrer Kampagnen und können höhere Leistung für Ihre Kampagnen erzielen.

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30. März 2010

Digital Natives: Anpassung der B2B-Kommunikation

Kategorie: B2B, Marketing-Trends, SEO und SEM — Jens Stolze

Neueste Untersuchungen belegen, dass Digital Natives sehr viel häufiger Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo! verwenden als ältere Nutzer.

Als Digital Native werden Personen bezeichnet, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der bereits digitale Technologien wie Computer, das Internet, Handys und MP3s verfügbar waren. Im Gegensatz dazu existiert der Digital Immigrant, der diese Dinge erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat. (Quelle: Wikipedia)

Die Digital Natives entwickeln bei der Nutzung des Internet, insbesondere den Suchmaschinen, wichtige Suchkompetenzen und Ansätze zur Bewertung von Informationsqualität. Dies ist auch zwingend erforderlich aufgrund der zunehmenden Flut von Informationen und den diversen Ergebnissen in Suchmaschinen.

So geben bereits 57% der Nutzer von Google 2 und mehr Keywords pro Suchanfrage ein. 87% betrachten nur die 1. Ergebnisseite und knapp 85% verweilen vor allem im oberen Drittel einer Ergebnisseite. (Quelle: SirValuse/Google)

Suchmaschinen-Nutzer bewerten sehr schnell, ob ein Eintrag für sie relevant ist. Daher wird die Suchmaschinen-Werbung und Suchmaschinen-Optimierung (SEO) weiter an Bedeutung zunehmen. Bei SEO spielt das Social Web eine wichtige Rolle. Seit kurzem bietet Google die Real Time Search an. Es zählt vor allem die Aktualität und Relevanz eines Beitrags zur Suchanfrage.

“Sicher ist, dass Web 2.0 Anwendungen im Social Web eine zunehmend bedeutsame Rolle spielen werden, wenn es um die Auswahl von Informationen und Wissensinhalten (…) geht.” (Quelle: BMW Magazin, 1/2010)

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach dem Content-Marketing. Den veränderten Informationsbedürfnissen und Nutzergewohnheiten der Gegenwart und Zukunft können B2B-Unternehmen nur mit einer Strategie begegnen, die sich an personen- und lösungszentrierten Inhalten orientiert. Nutzenstiftender Inhalt muss erstellt und zielgruppenspezifisch kommuniziert werden. (B2B-Trendpapier 2010)

B2B-Unternehmen stehen damit vor der Herausforderung, wie sie Ihre Kommunikation auf die Digital Natives (Artikel des Institute of Electronic Business, PDF) ausrichten. Und damit meine ich mittel- und langfristig. Denn diese Digital Natives sind zukünftig die Zielpersonen bei den Firmenkunden und Unternehmen.

Tipp: Mehr zu B2B-Kommunikation und Social-Media erfahren Sie am 29.04.2010 auf dem B2B-Werbegipfel in Frankfurt.

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23. März 2010

B2B-Praxis: Sinkende Konversionsraten. Was tun?

Kategorie: B2B, Lead-Generierung, SEO und SEM — Sarah Busch

Mit ihren Internetaktivitäten verfolgen die meisten B2B-Unternehmen ein Hauptziel - die Generierung neuer Leads. Hierfür werden unter anderem extra Landing-Pages erstellt und Registrierungsformulare eingerichtet. Doch was, wenn die Konversionsrate sinkt?

Mittels Google AdWords Anzeigen und/oder Banner-Werbung werden die potenziellen Interessenten auf die Website bzw. Landing-Page gebracht. Alles läuft wunderbar bis zu dem Tag an dem „plötzlich“ die Konversionsrate abnimmt. Dann bricht oft leichte Panik aus, denn eine sinkende Konversionsrate wird immer negativ aufgefasst. Die betroffenen Unternehmen stellen sich die Frage, warum die Konversionsrate sinkt. Doch eine pauschale Antwort gibt es nicht.

Die Konversionsrate gibt das Verhältnis der Anzahl der Besucher zur Anzahl der Konversionen wieder. Um das Problem zu finden, müssen Sie zunächst herausfinden welcher Wert sich verändert hat. Es gibt vier Möglichkeiten:

    1. Szenario 1: Die Anzahl der Besucher ist gestiegen, die Anzahl der Konversionen ist jedoch gleich geblieben.
    2. Szenario 2: Die Zahl der Konversionen hat abgenommen, bei konstanten Besucherzahlen.
    3. Szenario 3: Beide Werte sind gesunken. Jedoch ist die Zahl der Konversionen stärker zurück gegangen als die der Besucher.
    4. Szenario 4: Beide Werte sind gestiegen, wobei die Zahl der Besucher stärker zugenommen hat als die der Konversionen.

      Szenario 1: Im ersten Fall sollten Sie zunächst prüfen ob neue Kampagnen gestartet oder ob bestehende Kampagnen erweitert wurden. Wenn ja, kann es daran liegen, dass diese Erweiterungen hohe Streuverluste mit sich bringen. Hier besteht Optimierungsbedarf bei den Kampagnen, um die Performance wieder zu verbessern. Natürlich können auch äußere Einflüsse zu einer erhöhten Besucherzahl führen. Wird zum Beispiel das von Ihnen beworbene Thema stärker als zuvor in Fachkreisen diskutiert, so werden sich mehr Menschen darüber informieren. Dies führt zu einem Anstieg an Suchanfragen und folglich zu mehr Klicks auf Ihre Anzeigen.

      Szenario 2: Im zweiten Fall können sie davon ausgehen, dass Ihre Kampagnen stabil sind. Denn schließlich leiten diese eine konstante Anzahl an Besuchern auf Ihre Website. Die Ursache für die sinkende Konversionsrate kann an auch an der Landing-Page selbst liegen. Prüfen Sie, ob Änderungen an der Landing-Page vorgenommen wurden. Wurden Handlungsaufforderungen ausgetauscht oder Inhalte geändert? Haben Sie das Formular verändert? A/B-Splits bei Landing-Pages zeigen, dass solche Kleinigkeiten großen Einfluss auf die Konversionsrate haben. Prüfen Sie auch, ob die Landing-Pages stets erreichbar waren. Serverausfälle sorgen für erhebliche Verluste an Konversionen. Prüfen Sie auch die Links in Ihren Kampagnen. Linken Ihre Anzeigen auch auf die richtige Seite?

      Szenario 3: Im dritten Fall ist es möglich, dass eine laufende Kampagne pausiert oder gar beendet wurde. Gerade wenn das Budget gekürzt wurde, müssen einzelne Kampagnen pausiert oder die Schaltungszeiträume verkürzt werden. Ist dies der Fall wurden vermutlich (unwissentlich) die Konversionstreibenden Keywords oder Kampagnen pausiert, bzw. die Anzeigenschaltung zu einem günstigen Zeitraum aufgegeben. Es ist notwendig hier erneute Anpassungen vorzunehmen. Es können aber auch externe Gründe vorliegen. Zum Beispiel führt steigender Wettbewerb zu weniger Besuchern und folglich weniger Konversionen. Behalten Sie also die Aktivitäten Ihrer Mittbewerber im Auge. Unterliegt Ihre Branche starken saisonalen Schwankungen, so haben diese Schwankungen Einfluss auf die Konversionsrate. Ein Abgleich mit den Zahlen aus dem Vorjahr erlaubt es, genaue Rückschlüsse zu ziehen.

      Szenario 4: Im vierten Fall besteht ebenfalls kein Grund zur Panik. Zwar hat die Konversionsrate abgenommen, die absolute Zahl der Konversionen ist jedoch gestiegen. Prüfen Sie zunächst ob neue Kampagnen gestartet wurden. Wenn ja, so sorgen diese Kampagnen für weitere Konversionen, jedoch bringen sie auch neue und evtl. höhere Streuverluste mit sich. Optimieren Sie die neuen Kampagnen stetig um die Streuverluste wieder zu minimieren. Natürlich kann es auch sein, dass Ihr Thema derzeit das Branchenthema schlechthin ist. Die Folge sind mehr Menschen, die sich mit dem Thema befassen und mehr Interessenten. Dies ist positiv für Sie. Nutzen Sie die Chance.

      Fazit: Sinkende Konversionsraten können also ein Warnsignal sein, das etwas mit ihren Kampagnen nicht in Ordnung ist. Doch brechen Sie nicht gleich in Panik aus und suchen Sie nicht nach „dem Schuldigen“. Nehmen Sie sich Zeit und analysieren Sie die Situation in Ruhe. Nur so können Sie Ihre Kampagnen wieder zum alten Erfolg bringen.

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