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B2B Online-Marketing Blog

Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

7. Februar 2012

Datenschutzkonform arbeiten bei der Webanalyse

Kategorie: B2B, Online-Marketing, Webanalyse — Markus Mattscheck

Laut dem Hamburgischen Datenschutzbeauftragten sind Websitebetreiber, die Tracking-Tools nutzen, für deren datenschutzgerechten Einsatz verantwortlich. Aber was bedeutet „datenschutzkonformer Einsatz“ in der Praxis?

Grundsätzlich geht es bei einer datenschutzkonformen Traffic-Analyse vornehmlich um fünf Faktoren: Anonymisierte Nutzungsprofile, Datentrennung, Hinweispflicht, Widerspruchsrecht und Auftragsdatenverarbeitung. Diese wollen wir Ihnen hier näher erläutern.

#1 Anonymisierte Nutzungsprofile
Nutzungsprofile von Besuchern dürfen nur unter einem Pseudonym erstellt werden. Die IP-Adresse ist ausdrücklich kein Pseudonym. Ohne bewusste, eindeutige Einwilligung des Nutzers, darf die vollständige IP-Adresse nicht verarbeitet werden. Eine illegale Verarbeitung ist beispielsweise bereits die Geolokalisierung. Die vollständige IP-Adresse ist ein personenbezogenes Datum. Daher darf sie ohne Einwilligung des Inhabers nicht erhoben oder verarbeitet werden.

#2 Datentrennung
Pseudonyme und personenbezogene Daten müssen stets getrennt gespeichert werden und dürfen nicht zusammengeführt werden.

#3 Hinweispflicht
Auf die Erstellung von Nutzungsprofilen sowie über den Zweck und Umfang der Datenspeicherung muss auf der Website hingewiesen werden. Auf Websites kann der Hinweis zur Datenerhebung und -verarbeitung unter dem Stichwort „Datenschutz“ platziert werden. Diese Hinweise sollten verständlich formuliert und für die Nutzer jederzeit abrufbar sein.

#4 Widerspruchsrecht
Besucher müssen der Erstellung von Nutzungsprofilen widersprechen können, sich also von der Datenerfassung ausschließen können. Der Widerspruch muss vom Seitenbetreiber wirksam umgesetzt werden.

#5 Auftragsdatenverarbeitung
Bei der Web-Analyse durch ein Tool, das die Daten auf externen Webservern verarbeitet, muss ein Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung zwischen dem Unternehmen, das das Web-Analyse-Tool einsetzt und dem Anbieter des Tools geschlossen werden. Dies ist im § 11 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gesetzlich verankert.

Was sollten Unternehmen tun?
Auch wenn die gesetzlichen Grundlagen für eine datenschutzkonforme Traffic-Analyse über das Telemediengesetz (TMG) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) vorgegeben sind, sind Abmahnungen und Gerichtsverfahren bei Verstößen die Ausnahme. Datenschutz im Internet wird in Zukunft aber eine noch wichtigere Rolle spielen. Wer sich heute schon mit dem Thema beschäftigt oder gleich eine datenschutzkonforme Traffic-Analyse nutzt, ist auf der sicheren Seite.

Fazit: Wenn Unternehmen eine datenschutzkonforme Webanalyse durchführen möchten, bieten Tools wie WiredMinds, etracker, Google Analytics oder Piwik die Möglichkeit dazu. Auf Onlinemarketing-Praxis finden Sie eine detaillierte Anleitung für eine datenschutzkonforme Webanalyse für etracker, Google Analytics und Piwik mit vielen Hintergrundinformationen zu dem Thema.

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27. Juli 2010

Internet Explorer 6 sorgt für akuten Haarausfall

Kategorie: B2B, Online-Marketing, Webanalyse — Jens Stolze

Haben Sie gewusst, dass es immer mehr Web-Designer und Web-Entwickler gibt, die mit akuten Haarausfall zu kämpfen haben? Viele sind der Meinung, dass es mit den Überstunden oder dem künstlichen Licht von Bildschirmen zu tun hätte. Aber schaut man aus der Sicht der Web-Designer und Web-Entwickler auf den Bildschirm, erkennt man ein kleines blaues „e“ welches seinem Namen anscheinend alle Ehre macht - der Internet Explorer 6.

Dieses Phänomen ist nicht nur für den Haarausfall mit den verbunden Überstunden verantwortlich. Vielmehr auch für die Ratlosigkeit bei Web-Designern und Entwicklern. Warum müssen immer wieder für diesen einen Browser Websites gestaltet, programmiert und/oder optimiert werden?

Entwicklung des Internet Explorer (IE)
Betrachtet man die Entwicklung des Internet Explorer, wird einem schnell klar, dass der IE6 Innovationen hemmt, die für Entwicklungen stehen. Diese Entwicklungen stehen nicht allein für die Technik wie z.B. HTML- und CSS-Erneuerungen sondern haben auch eine große Relevanz für das Gesicht, dem Design der Website. So ist es z.B. schwierig Schatten oder andere im Screen-Design vorgesehene transparente Flächen mit einzubinden.

Versionen des Internet Explorer (IE)
›› 1997 MSIE Version 4
›› 1999 MSIE Version 5 und 5.5
›› 2001 MSIE Version 6
›› 2006 MSIE Version 7
›› 2009 MSIE Version 8

Vom Design zur Umsetzung
In der Regel wird eine neue Website erst umgesetzt, wenn das vorher erstellte Screen-Design vom Kunden abgesegnet wurde. Doch bei der Umsetzung sollte man sich bewusst sein, dass es zu Abweichungen bei der Betrachtung der Website, Fehler bei der Verwendung von Anwendungen sowie evtl. Zusatzkosten für bestimmte Entwicklungen die im IE6 korrekt dargestellt werden sollen, auftreten können. Das heißt das gewünschte Design wird und kann im IE6 ohne einen meist enormen zusätzlichen Aufwand, nicht korrekt dargestellt werden.

Im B2B-Bereich sprechen natürlich ebenso viele Argumente dafür ein Update des IE6 zu unterdrücken. Jedoch bei einigen Argumenten wie zum Beispiel, dass man „inhouse“ an diesen Browser aufgrund der IT-Kandschaft gebunden sei, kann zumindest beim Surfen mit mobilen Browsern Abhilfe geschaffen werden.

Auf kurz oder lang wird eine Umrüstung auf einen aktuellen Browser von Nöten sein, denn Microsoft sieht einen Support für den IE6 nur noch bis 2014 vor.

Für „inhouse“ Netzwerke oder Anwendungen kann und darf der IE6 natürlich weiterhin benutzt werden und auf keinen Fall sollten Entwicklungspläne oder Innovationen von heute auf morgen geändert werden. Ein kleiner Anfang wäre zum Beispiel damit getan einen Hinweis auf der Website zu platzieren, der auf die zukünftige Unterstützung des Internet Explorer 6 hinweist, sei es eine Grafik oder als Text.

Das Unternehmen Google und die Videoplattform YouTube haben dies getan und schließen die Unterstützung des MSIE 6 seit dem März 2010 aus. Demnach kann es mit der Benutzung des MSIE 6 passieren, dass Google Sites und Google Docs nicht mehr in Ihrer vollen Funktion dargestellt werden.

Fazit: Letztendlich sollte man sich gut überlegen eine Website, Landing-Page oder eine Microsite für den Internet Explorer 6 zu optimieren, denn die Entwicklungen des Internet Explorers zeigen, dass die 6. Version aus dem Hause Microsoft immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird. Nicht nur weil die Technik unter ständigen Druck neuer Innovationen steht, sondern auch weil Web-Trends wie das Design einen ständigen Wandel vorleben. Außerdem dürften sich Web-Designer und Web-Entwickler wieder über eine vollere Haarpracht freuen.

Tipp: Prüfen Sie doch mal in Ihrem Webanalyse-System, wie viele Nutzer mit welchem Browser Ihre Firmenwebsite aufrufen. Sie werden evtl. die eine oder andere Überraschung erleben.

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20. Juli 2010

Interview: Erfolgsmessung von Online-Kampagnen

Kategorie: B2B, Interviews, Webanalyse — Jens Stolze

April 2010. Internet World, München: Timo von Focht, AT Internet, im Gespräch mit Christian Schmitt zur Erfolgsmessung von Online-Kampagnen im B2B, Social Media Aktivitäten und die Website-Optimierung. Er gibt Einblick in die Praxis der Webanalyse, erläutert Anforderungen und zeigt Trends auf.

Quelle: media-TREFF

›› Trends und Entwicklungen von B2B Social-Media. Whitepaper mit den Highlights der Studie “B2B Social-Media in der Praxis (2010-2012)” von creative360.

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