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Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

15. Oktober 2013

Social-Media-Seeding im B2B Online-Marketing

Kategorie: B2B, Online-Marketing, Social-Media-Marketing — Jens Stolze

Soziale Netzwerke werden auch für Unternehmen immer spannender, weil sie einen direkten Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern ermöglichen. Daher sollten Facebook, Twitter und Co. auch in der Online-Marketing-Strategie eines B2B-Unternehmens eine wichtige Rolle einnehmen.

Eine Maßnahme im Rahmen des Online-Marketings ist das Social Media Seeding, also das „Aussäen“ (englisch: to seed) und Verbreiten von Inhalten in sozialen Netzwerken. Dabei unterscheidet man zwischen „einfachem“ und „erweitertem“ Seeding. Das einfache Seeding ist die natürlichere Form des Aussendens von Inhalten, für das nur wenige Kontakte nötig sind. In der Regel genügen dafür der eigene Bekanntenkreis und ausgewählte Influentials, also einflussreiche Meinungsmacher und Multiplikatoren.

In der B2B-Kommunikation können dies auch einzelne Fachhändler oder ausgewählte Firmenkunden sein. Die (Werbe-) Botschaft wird dabei nur auf der eigenen Webseite, dem eigenen Blog oder in den eigenen Profilen der sozialen Netzwerke veröffentlicht. Hier können andere auf die Nachricht zugreifen, sie weiter verbreiten, verlinken und kommentieren. Beim erweiterten Seeding wird auf die Hilfe von Massenmedien zurückgegriffen und die virale Botschaft aktiv, zum Beispiel in Form von Pressemitteilungen, versendet.

Seeding im Social-Web
Das Social Media Seeding gehört zum viralen Marketing. Soll sich eine Nachricht im Internet „herumsprechen“ und wie ein Lauffeuer (viral) ausbreiten, dürfen Unternehmen nicht darauf warten, dass jemand ihre Texte und Videos entdeckt. Eigeninitiative ist gefragt: Zunächst einmal muss beim B2B Online-Marketing genauso wie beim klassischen Marketing die Zielgruppe analysiert werden. Je klarer die Zielgruppe definiert ist, umso leichter können die passenden Webseiten, Blogs, Foren und Netzwerke ausfindig gemacht werden. Bei der Recherche nach relevanten Bloggern und sozialen Kanälen helfen virtuelle Treffpunkte im Internet, an denen Unternehmen die entsprechenden Multiplikatoren erreichen.

In der B2B-Kommunikation können hier entsprechende Inhalte ausgesät werden, die sich explizit an gewerbliche Kunden richten. Dies können zum Beispiel Inhalte in Fachforen, auf entsprechenden Fanseiten bei Facebook oder in Fachblogs sein. Das neueste Sportgerät ist in Fitnessforen gut aufgehoben, während Karrierethemen auf XING diskutiert werden.

Optimale Verbreitung
In den sozialen Netzwerken spielen die Reaktionen der User eine entscheidende Rolle. Sie verbreiten die Nachricht durch Posts und Links. Je mehr ein Beitrag geteilt, je häufiger er kommentiert und bewertet wird, umso erfolgreicher wird der Content ausgesät. Optimale Verbreitungsplattformen sind Profile von Personen oder Fanseiten, die über 5.000 Leser beziehungsweise Follower aufweisen, denn durch sie kann im Rahmen des Social Media Seedings ein großer Personenkreis erreicht werden. Beim B2B-Social Media Seeding ist allerdings nicht eine große Reichweite entscheidend, hier geht es vor allem darum, gezielt Businesskunden anzusprechen. Diese tauschen sich in Fachforen aus oder kommentieren Beiträge von Fachblogs. Qualifizierte Beiträge sorgen hier für einen guten Ruf im Netz.

Facebook & Co. bieten gerade Unternehmen aus informationsintensiven Branchen wie Technik oder IT neue Möglichkeiten. Sie haben mehr Raum, ihre Produkte ausführlich vorzustellen und Zusatzinformationen zu veröffentlichen. Einige mittelständische B2B-Unternehmen, zum Beispiel aus dem Bereich der Medizintechnik, arbeiten hier bereits sehr erfolgreich.

Auch klassische Unternehmensvideos haben ihren Platz im Netz. Ein gut gemachtes, informatives Video auf YouTube überzeugt oft mehr, als eine mehrseitige Broschüre. Interessant sind für B2B-Kontakte aber auch Fachportale wie wer-liefert-was.de, um sich hier Endkunden und Businesskunden vorzustellen. Fachforen und -portale erleichtern oftmals durch einfache Funktionen die Kontaktaufnahme zum Unternehmen.

Fazit: Im Zeitalter der sozialen Medien nimmt das Social Media Seeding einen immer wichtigeren Stellenwert im Online-Marketing-Mix ein. Auch B2B-Unternehmen sollten diesen Trend nicht verpassen, weil eine lebendige Präsenz im Social Web Transparenz und Glaubwürdigkeit vermittelt sowie eine gute Reputation ermöglicht. Die Präsenz in Fachforen oder auf Fanseiten der Branche erleichtert die Kontaktaufnahme zu Firmenkunden, die sich hier ein umfassenderes Bild von ihrem zukünftigen Geschäftspartner machen können.

Dies ist ein Artikel des Gastautoren Coskun Tuna, Geschäftsführer, sociopo

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17. September 2013

Wie/wo wirkt Schönheit in der B2B-Kommunikation?

Kategorie: B2B, Online-Marketing, Webdesign — Jens Stolze

Ja, auch eine B2B Online-Strategie kann schön sein mit Harmonie, Struktur, Ordnung. Eine rundum Wohlfühl-Atmosphäre für die Nutzer schafft man mit den ästhetischen Gestaltungsprinzipien. Schönheit wird unterbewusst erlebt und wirkt auch im B2B-Bereich.

Eine globale B2B Online-Strategie, die alle Kanäle berücksichtigt, schafft einen Gesamtzusammenhang. So entsteht eine Corporate-Identity im Netz (=Online-Identität). Das Gefühl von Harmonie, Ordnung und Struktur vermittelt Vertrauen und Sicherheit. Ein strukturiertes, gut geplantes und logisches Informationsgefüge erreicht Schönheit und Ästhetik. Ein einheitlicher Auftritt im Netz von der Website über E-Mailings bis hin zu Social-Media-Auftritten erzeugt Harmonie.

Gerade im Netz befindet sich der Nutzer im „ästhetischen Stadium“, wie der Philosoph Søren Kirekegaard es bezeichnen würde. Im unmittelbaren Augenblick des Empfindens durchstreift der Nutzer ruhelos das Netz auf der Suche nach der für ihn wichtigen Information.

Er ist besonders sensibel für Reize, die ihm ein angenehmes Gefühl verschaffen - vor allem, wenn sie zugleich noch sein Informationsbedürfnis stillen. Usability und Schönheit sind unzertrennlich. Schön ist eine Website dann, wenn der Nutzer schnell das erreicht, was er möchte. Mit dem Höchstmaß an Funktionalität arbeitet die Usability ganz im Sinne des goldenen Schnitts.

Neben dem Design wirken auch Sprache und Text ästhetisch. Und auch hier macht Schönheit im B2B-Bereich Sinn: Überspitzte Wortspielereien sind bei teuren und großen Maschinen fehl am Platz, einfache und strukturierte Texte wirken jedoch nachhaltig. Struktur ist hier wieder das entscheidende Element für die Schönheit.

Der Inhalt muss insofern Vergnügen bereiten, als dass er mich im B2B Kauf-Entscheidungsprozess unterstützt. Die ästhetische Erkenntnis führt letztlich zur Kaufentscheidung. Keine Wortspielereien bitte - aber das Spiel mit Worten ist erlaubt. Worte können Bilder und ästhetische Empfindungen auslösen. Sie bleiben im Gedächtnis und erzeugen eine gewisse Unverwechselbarkeit, die später entscheidend sein kann.

Fazit: Die konkrete Berücksichtigung von Schönheit und Ästhetik in der B2B Online-Kommunikation ist ein wirkungsvoller Wettbewerbsvorteil. Die B2B-Kommunikation profitiert von Struktur, Ordnung und Harmonie. Die Schönheit verbindet Kunden und B2B-Unternehmen. Darum braucht die Schönheit einen festen Platz im B2B Online-Bereich.

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3. September 2013

Schönheit als Wettbewerbsvorteil im B2B-Umfeld!

Kategorie: B2B, Online-Marketing, Webdesign — Jens Stolze

Schönheit geht mit Struktur, Ordnung und Zweckmäßigkeit einher. Ganz nach den Bedürfnissen der User nach einem „schönen Erleben“, muss sich also auch die B2B Online-Kommunikation richten. Doch welche Vorteile bringt die Schönheit im B2B?

Vor allem Firmenwebsites und B2B Online-Shops müssen harmonisch aufgebaut sein. So bringen sie Nutzer schnell zum gewünschten Ziel und zur Kauf-Entscheidung. Harmonie ist eines der Gestaltungsprinzipien und somit eine klar berechenbare Form von Schönheit.

Der goldene Schnitt beschreibt diese Harmonie. Es ist die natürliche Harmonie, die sowohl in der Kunst als auch in der Technik zu finden ist: Blütenblätter wachsen beispielsweise nach dem goldenen Schnitt, um das Sonnenlicht optimal nutzen zu können. Ein Website-Design, das nach dem goldenen Schnitt aufgebaut ist, wird unterbewusst als harmonisch und ansprechend wahrgenommen.

Die Wahrnehmung wird nicht durch das Objekt selbst - die Website, die Bildwelt, das E-Mailing - bestimmt. Die ästhetische Empfindung geht vom Betrachter aus und muss im Design Berücksichtigung finden. Schön ist, was Nutzer schnell ans Ziel bringt und ihm ein angenehmes Empfinden bereitet. Ein klarer Wettbewerbsvorteil in der B2B Online-Kommunikation.

“Der Newsletter ist schön, weil er mich zur richtigen Tageszeit am richtigen Punkt meines Entscheidungszyklus erreicht hat. Die Landing-Page ist schön, weil ich nach meiner Suchanfrage mit nur einem Klick auf die Anzeige alle wichtigen Informationen auf einen Blick habe. Der Online-Shop ist schön, weil ich unkompliziert auswählen und bestellen kann und das Design in CI-Farben Vertrauen herstellt und mir so ein angenehmes Gefühl verschafft. Die Website ist das Wohnzimmer der Kunden.”

Ästhetik stellt gerade im B2B Online-Marketing zukünftig einen Wettbewerbsvorteil dar. Denn die Schönheit ist es, die auf Funktionalität und Effizienz abzielt.

Fazit: Schönheit und Ästhetik bringen das B2B Online-Marketing in der Industriebranche voran. Dies wird erreicht durch funktionale und zielgruppenorientierte Strategien. Denn die B2B Online-Strategie bildet den goldenen Schnitt, in dem jeder Teil optimal wirkt.

Wo dieses Gestaltungsprinzip noch zum Einsatz kommt lesen Sie es im letzten Teil der Serie „Wie und wo wirkt Schönheit in der B2B Online-Kommunikation“.

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