B2B Online-Marketing Blog ›› 2010
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B2B Online-Marketing Blog

Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

30. November 2010

SEO: Einfluss von Social-Media und Suchmaschinen

Kategorie: B2B, SEO und SEM, Social-Media-Marketing — Jens Stolze

Verändert Social Media wirklich die Welt? Oder doch nur das Suchverhalten der User? Nicht nur wir von creative360 haben mit unserer aktuellen Studie B2B Social-Media in der Praxis festgestellt, dass Social-Media immer relevanter für B2B-Unternehmen wird.

Seit geraumer Zeit arbeiten die großen drei Suchmaschinen (Google, Yahoo! und Bing) an ihrem Interface. Immer wieder tauchen Tweets, YouTube-Videos und promoted Tweets in den Suchergebnissen auf. Social-Media hat somit Einfluss auf Maßnahmen der Suchmaschinen-Optimierung. Ein Blick auf die drei großen Suchmaschinen unter Aspekten der Such-Interfaces.

Der Platzhirsch Google
Die Google Suchmaschine hat nicht nur ihren Suchschlitz vergrößert und Goole Instant eingeführt. Mittlerweile lässt sie den Suchenden jetzt auch viel einfacher in Kategorien (Bilder, Videos, Statusupdates etc.) suchen. Aber was hat die neue Unterteilung mit Social Media zu tun?

Ganz einfach, wenn der User zum Beispiel unter Statusupdate nach einem Thema, einem oder mehreren Begriffen oder einem Unternehmen sucht, bekommt er die neusten Tweets oder aber auch Promoted Tweets angezeigt, welches sich mit der Suchanfrage beschäftigen.

Google Suche

Die „Promoted Tweets“ basieren auf gebuchten Keywords, mit denen die Werbekunden von Twitter ihre Botschaften in einen relevanten Kontext betten können. Gerüchten zufolge will Google es nicht nur bei Promoted Tweets und Tweets im Statusupdate belassen. Zukünftig will Google dem Suchenden auch aufzeigen, welche für ihn die wichtigsten Tweets sind. Unter jedem Tweet soll dem Suchenden auch angezeigt werden, wie oft dieser weiter getweetet wurde.

Das Urgestein Yahoo!
Jedes B2B-Unternehmen fragt sich oft, ob es überhaupt Sinn macht Anzeigen in Yahoo! oder Bing zu schalten oder seine Website nach bestimmten SEO-Kriterien zu optimieren. Yahoo! und Bing haben 4,5% Anteil am Suchmaschinen-Markt. Über die Yahoo! Suche werden aber immerhin über 2.5 Billionen Suchanfragen pro Monat gestartet.

Nach dem bedeutenden Update in den USA (Anfang Oktober) hat sich das Yahoo! Interface sehr von der Google Oberfläche abgehoben. Yahoo! legt mit dem neuem Interface einen klaren Fokus auf Social-Media. Nach dem Start der Suchanfrage kann der Suchende auch in verschiedenen Bereichen nach dem passenden suchen.

Yahoo Suche

Ein ganz wichtiger Aspekt durch die Anpassung/Veränderung ist, dass Unternehmen sich auch verstärkt auf SEO konzentrieren müssen. Denn durch die vertikale Tab- Box werden die organischen Suchergebnisse noch weiter nach unten geschoben und es wird immer wichtiger an welcher Stelle man im Index steht. Leider ist noch nicht klar, wann das Update bzw. das Interface in Deutschland dem amerikanischen angepasst wird. Des Weiteren wird das Interface nicht bei allen Suchanfragen angezeigt, welches sich in den nächsten Monaten ändern soll.

Der Frischling Bing
Bing, die Suchmaschine von Microsoft wird sowohl Twitter als auch Facebook in seiner Echtzeitsuche anbieten. Dabei werden alle öffentlichen Tweets und öffentlichen Facebook-Meldungen integriert. In der Ergebnisliste werden etwas unterhalb auch die Top-Links zu dem Thema angezeigt, die darauf beruhen wie oft sie geteilt wurden. Im Moment wird dieser Service allerdings nur auf der US-Seite angeboten.

Bing Suche

Fazit: Durch die stetigen Veränderungen der Social-Media-Funktionen und der Suchmaschinen-Interfaces wird verdeutlicht dass Social-Media immer relevanter wird und es sich nicht mehr aufzuhalten ist. B2B-Unternehmen sollten jedoch darauf achten, welche Kanäle sie bedienen und ob Sie ihren Zuhörern relevanten Content bieten können. Nur damit lassen sich SEO-Ziele verwirklichen und Social-Media-Marketing wirksam umsetzen.

Quelle: creative360, Reel SEO, Search Engine Land

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25. November 2010

B2B vs. B2C: Vergleich von Social-Media-Marketing

Kategorie: B2B, Marketing-Trends, Social-Media-Marketing — Jens Stolze

Der Einsatz von Social-Media-Marketing im B2B gewinnt an Bedeutung - das steht fest. Es ist eine große Chance für B2B-Unternehmen die Philosophie von Social-Media-Marketing für sich zu nutzen. Sei es für Aspekte des Vertriebs, des Personal-Marketings oder des Markenaufbaus.

In einer aktuellen Infografik stellt Mashable die Fakten von Social-Media im B2B denen im B2C gegenüber. Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick: Es nutzen mehr B2Bs Social-Media als B2C-Firmen. Das Engagement von B2Bs ist allerdings geringer als das von B2C-Firmen. In den nächsten 5 Jahren werden B2B-Firmen Ihr Budget für Social-Media-Marketing mehr als verdoppeln.

Diese spannenden Fakten ergänze ich mit bisher noch nicht veröffentlichten Ergebnissen unserer Studie B2B Social-Media in der Praxis aus Mai 2010.

Themen-Blogs, Fachforen und Portale werden in Zukunft die wichtigsten Kanäle im Social-Media-Marketing von B2B-Unternehmen. Social-Media-Marketing wird im B2B vorrangig auf nationaler Ebene (46%) eingesetzt.

91% der B2B-Unternehmen steuern ihr Social-Media-Marketing zentral über ihre Marketing-Abteilung. Die Markenbekanntheit lässt sich am besten mit Hilfe von Branchenportalen und Communities steigern. Die Kundenbindung wird am meisten verbessert durch den Einsatz von Corporate-Blogs und Fachforen.

Fakten zu B2B Social-Media im Vergleich zu B2C

Fazit: B2B-Unternehmen sollten offen sein für die Chancen des Social-Media-Marketings. Wichtig ist konstruktiv im Rahmen eines Workshops zu prüfen, welche sinnvollen Ansatzpunkte und Ideen es für das eigene Unternehmen gibt. Erst danach sollte beleuchtet werden, ob und wie die Ideen umgesetzt werden (Zeit, Ressourcen, Budget, Ziele).

Quelle: Mashable, creative360

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23. November 2010

Erfolgreiche Online-Texte für die Lead-Generierung

Kategorie: B2B, Lead-Generierung, Online-Marketing — Jens Stolze

Ihre Firmenwebsite sieht gut aus, enthält aktuelle Informationen zu Ihren Produkten und ist technisch gut aufbereitet - aber die Leads bleiben aus? Dann haben Sie eventuell die Regeln für das Online-Texten nicht beachtet.

Print-Texte und Online-Texte unterscheiden sich in Stil, Inhalt und Aufbau. Möchten Sie online erfolgreich sein, dann fassen Sie sich kurz. Hier lautet die Devise: „Weniger ist mehr!“

Das Internet ist laut Umfrageergebnissen des B2B Online-Monitors 2010 (Quelle: Die Firma) für 94% der Befragten Informationsquelle für Produkte und Dienstleistungen. Wie erreicht man diese Benutzer und gewinnt sie als Lead? Indem man Ihre Lesegewohnheiten beim Online-Texten berücksichtigt!

Wie werden OnlineTexte gelesen?
Online-Texte werden sehr oft gar nicht komplett gelesen, sondern gescannt. Die Zeit ist knapp, das Bildschirmlesen ermüdend. Der Benutzer filtert die Flut an Informationen nach für ihn im Moment relevanten Interessen. Dies geschieht sehr schnell. Er lässt sich keine Zeit für die optimale Wahl. Der erste interessante Link, wird angeklickt.

Gute Online-Texte haben richtig Biss!
Um dem Benutzer die Suche zu erleichtern, müssen Ziele auf den ersten Blick erkennbar sein. Folgende Punkte sind unbedingt zu beachten:

›› Kurze, prägnante Sätze
›› Geläufige Wörter
›› Logischer Aufbau
›› Ein Gedanke - ein Absatz
›› Wichtige Fakten stehen am Anfang
›› Zwischen-Überschriften
›› Fettschrift und farbliche Hervorhebung wichtiger Stichpunkte
›› Linksbündig ausgerichteter Text
›› Schriftgröße nicht weniger als 10 Punkte
›› Zusammenfassung zu Beginn längerer Fließtexte
›› Vermeidung von Großbuchstaben
›› Verwendung von Tabellen, wenn möglich

Wie schreibt man einen guten Online-Text?
Einen guten Online-Text zu scheiben braucht eine gewisse Übung und Erfahrung. Dennoch gibt es Vorgehensweisen, die die Texterstellung erleichtern:

›› Textkonzept mit Fakten und Inhalten erstellen
›› Rohtext verfassen und um die Hälfte kürzen
›› Schrittweise dem Text den Feinschliff geben
›› Andere Personen gegenlesen lassen
›› Und vor allem (!) die o.g. Erfolgsfaktoren berücksichtigen

Fazit: Der Online- Leser legt keinen Wert auf Schachtelsätze, deren Logik sich erst nach intensiverem Studieren erschließen lässt. Eine einfache und verständliche Sprache machen es dem „eiligen“ Leser leichter sich zurechtzufinden. Online Texte werden nicht gelesen, sondern überflogen. Wer seine Leser ansprechen möchte, muss sich dessen bewusst sein, sonst rauschen die potentiellen Kunden im Turbogang der Internetsuche an den Unternehmen und deren Zielen vorbei.

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