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Artikel, Tipps und Trends für die B2B-Welt

2. Februar 2010

B2B Trends 2010 im Online-Marketing (Trendpapier)

Kategorie: B2B, Marketing-Trends, Online-Marketing — Jens Stolze

Die Informationsbedürfnisse und das Nutzerverhalten im Internet haben sich in den vergangenen Jahren geradezu rasant verändert. Im B2B-Bereich suchen die Verantwortlichen eines Buying-Centers stets nach relevanten, aktuellen, verlässlichen und vor allem lösungsorientierten Inhalten.

Im Jahr 2010 zählen die Lead-Generierung und die Steigerung der Kundenloyalität zu den wichtigsten Marketingzielen von B2B-Unternehmen. Diese Unternehmensziele lassen sich jedoch nur erreichen, wenn es gelingt eine an den Inhalten (Content) orientierte Marketing-Strategie aufzubauen, die sich konsequent auf die Informationsbedürfnisse des Buying-Centers einrichtet.

Die Informationsquellen im Internet sind vielfältiger geworden. Die sogenannten sozialen Medien (Social-Media) werden für den Aufbau branchenspezifischer Zielgruppen-Seiten weiter an Bedeutung gewinnen. Für B2B-Unternehmen kommt es darauf an, ein Format zu entwickeln, das bei der Zielgruppe durch exklusive und vor allem glaubwürdige Inhalte Vertrauen schafft.

Galt vor vielen Jahren die Firmenwebsite noch als reine Visitenkarte, geht der Trend heute in eine andere Richtung. Websites werden immer mehr durch lösungs- und personenorientierte Inhalte erweitert. Die Qualität der Inhalte wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Mit lösungs- und personenbezogenen Inhalten lassen sich Interessenten persönlich ansprechen. Eine stärkere Individualisierung der Firmenwebsite führt demnach zu einer erhöhten Einbindung von Kunden und Interessenten und gezielten Bedürfnisbefriedigung.

Entsprechend der Inhaltsorientierung im B2B-Online-Marketing wird es in Zukunft auch darauf ankommen, kontextuelle Online-Werbung durch inhaltsgetriebene Kampagnen zu betreiben. Durch thematische Verlinkungen zu zielgruppenspezifischen Inhalten können Textanzeigen und Banner, im richtigen Bedarfsmoment eingesetzt, Interessenten bzw. potentielle Neukunden gezielter erreichen.

Ein sehr spannendes Feld stellen die von Google™ neu eingeführten Ad-Sitelinks in Suchwort-Anzeigen dar. Die Verlinkungs-Optionen wurden erweitert, sodass es zukünftig möglich sein wird, Benutzer zu ganz spezifischen Inhalten auf der Firmenwebsite zu leiten. Entscheidend dabei ist, dass Verantwortliche im Buying-Center so noch gezielter an relevante Inhalte herangeführt werden.

Fazit: Der Schlüssel im Marketing-Erfolg liegt demnach in der spezifischen Ausrichtung des Online-Marketings auf das Buying-Center und die Informationsbedürfnisse der Zielgruppen. Aus dieser Anforderung ergeben sich für das B2B-Online-Marketing Jahr 2010 fünf Trends, die wir Ihnen in der 4. Ausgabe unseres Trendpapiers detailliert vorstellen.

›› B2B-Trendpapier 2010 zum Download unter www.creative360.de/b2btrends2010

Quelle: creative360, B2B-Trendpapier 2010

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29. Januar 2010

Studie: B2B-Unternehmen erkennen Web 2.0 Chancen

Kategorie: B2B, Marketing-Trends, Social-Media-Marketing — Jens Stolze

Internet- und Web-2.0-Studie für das B2B-Segment. Eher traditionell geprägte B2B-Unternehmen erkennen die Chancen des Web 2.0. Online-Markenführung gewinnt an Bedeutung.

Web 2.0 hat die Regeln für Markenkommunikation entscheidend verändert. Nur wer seine Marke auch online aktiv führt, kann langfristig erfolgreich sein. Die Online-Markenführung (Digital Branding, Online Branding) rückt daher immer stärker in den Fokus der Online-Kommunikation.

Vor allem der Einsatz von Web-2.0-Tools nimmt massiv zu. Web 2.0 bietet alle Möglichkeiten, um sich aktiv mit seinen Zielgruppen auszutauschen. Damit eignet es sich ideal fürs Digital Branding. Auf internationaler Ebene geben deshalb die meisten Firmen an, entsprechende Lösungen vor allem zur Verbesserung ihres Markenimages einzusetzen (64 Prozent).

Auch deutsche Marketer schätzen die Bedeutung des Web 2.0 für ihr Image als hoch ein. Mit 67 Prozent der Befragten sind es sogar mehr als im internationalen Vergleich. Als fast ebenso wichtig wird außerdem ein weiterer wesentlicher Faktor für das Online-Branding angesehen: der Dialog zwischen Marke und Kunde (60 Prozent). Primäres Ziel ihrer Web-2.0-Aktivitäten ist aber nach wie vor die Steigerung der Kundenloyalität (70 Prozent).

„Die Studie bestätigt, dass die USA im B2B-Online-Marketing in vielen Bereichen immer noch weit voraus sind“, sagt Matthias Specht, Leiter der wob Digital: „Zwar haben manche auch in Deutschland z.B. schon das Ende der Experimentierphase für Social-Media ausgerufen. Das gilt aber eindeutig noch nicht für den B2B-Sektor. Viele deutsche B2B-Marketer haben sich bislang nur in der Theorie mit den Themen Social-Media und Web 2.0 beschäftigt und sind noch auf der Suche nach eigenen stimmigen Ansätzen.“

Spitzenreiter in der digitalen Markenführung sind die USA mit 94 Prozent. Mit rund 30 Prozent weniger Nennungen sind deutsche B2B-Unternehmen dagegen im Digital Branding international recht abgeschlagen.

„Gerade für B2B-Marken gilt es, Web-2.0-Maßnahmen nicht zum Selbstzweck einzusetzen, sondern strategisch überlegt und stimmig.“ so Geschäftsleiter wob Digital Matthias Specht. Weiter sagt er: „Vor allem mit dem Wandel der Kommunikation durch Social-Media wird traditionelle Werbung immer mehr ersetzt durch ‚Beziehungen’ mit dem Kunden, den Interessenten und den sonstigen Stakeholdern. Eine der zentralen Aufgaben des B2B-Marketing besteht deshalb darin, über einen kontinuierlichen Dialog vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und zu pflegen – offline wie online und optimalerweise auf Basis einer authentischen Branding-Strategie.“

Im weltweiten Durchschnitt werden die Betreuungskosten als das größte Hindernis beim Setup von Web-2.0-Lösungen angesehen. Deutsche BtoB-Unternehmen dagegen wissen: Content is King! Das Hauptproblem besteht darin, relevante Inhalte zur Verfügung zu stellen. Fast 80 Prozent der befragten Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen geben daher die Angst vor schlechtem Content als größte Hürde für die Implementierung an – dicht gefolgt von mangelnder Erfahrung.

›› Zusammenfassung der Studie auf Anfrage unter www.wob.ag/btob-studie

Durchgeführt wurde die Studie von BBN The Business Branding Network in Zusammenarbeit mit der Benchmark Group. Befragt wurden dafür Marketing- und Kommunikationsverantwortliche aus 112 Unternehmen in acht Ländern weltweit.

Quelle: WOB AG, BBN The Business Branding Network

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26. Januar 2010

ROI im E-Mail-Marketing: Grundsteine für den Erfolg

Kategorie: B2B, E-Mail-Marketing, Online-Marketing — Martin Bucher

Zur Erfolgskontrolle im E-Mail-Marketing nutzen viele Marketer typische Kennzahlen wie Öffnungs-, Klick-, Abmelde- und Bounceraten. Über den wirtschaftlichen Erfolg eines Newsletters geben diese Zahlen nur wenig Auskunft.

Hier hilft eine weitere Kennzahl, der sogenannte Return on Investment (ROI). Dieser sagt etwas über das Kosten-Nutzenverhältnis von Aktionen aus: Wie effizient ist das E-Mail-Marketing? Welche Optimierung brachte, bezogen auf deren Kosten, wie viel?

Bei einem ROI von 100% ist eine Kampagne kostendeckend. Er lässt sich in der Theorie sehr einfach nach folgender Formel berechnen: ROI in % = Gewinn der Kampagne / Kosten der Kampagne x 100

Naiv betrachtet lässt sich der Gewinn eines Newsletters einfach über die konkret erzielten Umsätze ermitteln wie beispielsweise durch Produktverkäufe und Seminaranmeldungen. Auch die Kampagnenkosten sind scheinbar offensichtlich.

In der Praxis erkennt man jedoch sehr schnell, dass eine korrekte Messung des Return on Investment nicht möglich ist. Denn viele Faktoren im E-Mail-Marketing lassen sich kaum oder nur mit großem Aufwand mit einem Geldwert belegen oder sind überhaupt nicht messbar. Für solche Faktoren ist der ROI blind.

Beim Gewinn (Return) gehören dazu Markenbekanntheit, Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungen, Kaufvorbereitungen und Kauf mit Medienbrüchen. Auf der Kostenseite (Investment) sind das Personalkosten, die im Zusammenhang mit der Erstellung und dem Versand eines Newsletters entstehen, abteilungsübergreifende Leistungen und die Abschreibung für Templates und Strategie.

Dieser Blindheit und Ungenauigkeit muss man sich bewusst sein und den ROI nicht als absolute Größe ansehen. Ich empfehle Ihnen daher, den Aufwand bei der Ermittlung des ROI nicht zu übertreiben. Für Investment und Return reichen einfach zu ermittelnde Werte.

Wichtiger ist, dass Sie den ROI langfristig und ganzheitlich betrachten und nicht nur für einen einzelnen Versand. Ein Vergleich mit den Werten anderer Unternehmen ist sinnlos, denn jede Marketingstrategie, jedes Maßnahmenpaket und dessen Umsetzung bringt eigene Bedingungen mit sich.

So wird der ROI zu einer wertvollen Kennzahl für effiziente und zielgerichtete Optimierungen im E-Mail-Marketing. Werden alle grundsätzlichen Erstellungs- und Versandregeln für einen Newsletter berücksichtigt, ist der Grundstein für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing gelegt.

Weitere Beiträge zum E-Mail-Marketing und Kurzmeldungen auf Twitter

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25. Januar 2010

B2B Social-Media: Leitmotiv für Online-Kommunikation

Kategorie: B2B, Social-Media-Marketing — Jens Stolze

Heute der wahrscheinlich kürzeste Beitrag in der Historie des B2B Online-Marketing Blogs. Grundlage ist ein Zitat von George Eliot, welches meiner Ansicht sehr gut den Grundgedanken von Social-Media-Marketing verkörpert.

Insbesondere für B2B-Zwecke. Denn via Social-Media-Marketing und Content-Marketing bieten B2B-Unternehmen im Internet Inhalte an, welche den Nutzern einen Mehrwert stiften, die Arbeit erleichten und somit das Leben einfacher machen.

Leitmotiv für das Social-Media-Marketing
“Wozu leben wir, wenn nicht dazu, uns gegenseitig das Leben einfacher zu machen.” (George Eliot)

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21. Januar 2010

Zehn Design-Grundsätze zur Newsletter-Optimierung

Kategorie: B2B, E-Mail-Marketing, Marketing-Trends — Martin Philipp

HTML-E-Mailings und Newsletter haben in den letzten beiden Jahren zunehmend an Akzeptanz im B2B-Bereich gewonnen. So haben viele Unternehmen Ihre Newsletter auf HTML-Versionen umgestellt.

Neben dem Suchmaschinen-Marketing zählt E-Mail-Marketing zu den erfolgreichsten und effizientesten Online-Instrumenten. Neben der Sicherstellung der Kompatibilität für E-Mail-Clients wie Outlook, Lotus Notes und Thunderbird gelten jedoch auch wichtige gestalterische Grundsätze für Newsletter.

Das Portal iBusiness, dem Portal für News und Trends im New Media Bereich, hat zehn Grundsätze, basierend auf Layout- und Aufmerksamkeits-Analysen, zur Optimierung von Newslettern zusammengestellt:

  1. Starke Kontraste von Vorder- und Hintergrund erhöhen die Aufmerksamkeit.
  2. Kontraste lassen sich sowohl mit Helligkeit (Schwarz/Weiß) als auch mit Farben erzeugen.
  3. Komplementärfarben erzeugen höheren Kontrast und mehr Aufmerksamkeit als im Farbraum nahe beieinander liegender Farben.
  4. Bilder wirken besonders aufmerksamkeitsstark, wenn sie freigestellt vor einem neutralen Hintergrund platziert sind wegen des hohen Figur-Grund-Kontrastes.
  5. Der allgemeine Aufmerksamkeitsverlauf geht von oben links nach unten rechts. Dieses Schema ist für alle Betrachter des westlichen Kulturkreises gültig. Diesem Verlauf sollten Gestalter entweder folgen oder ihn mit besonders aufmerksamkeitsstarken Elementen gezielt durchbrechen.
  6. Ein besonders aufmerksamkeitsstarker Punkt liegt in der oberen linken Ecke des Newsletters. In diesem Bereich steht meist das Logo des Unternehmens.
  7. Ein weiterer Bereich mit hoher Aufmerksamkeit liegt etwa zwischen der oberen linken Ecke und der Bildmitte. Dieser Bereich eignet sich besonders als Einstiegspunkt für den Betrachter.
  8. Die Gruppierung von aufmerksamkeitsstarken und -schwachen Elementen (relative Positionierung) kann die Aufmerksamkeit auf alle gruppierten Elemente erhöhen. Wenn ein Element also eine höhere Aufmerksamkeit erhalten soll, genügt es manchmal bereits, diese Information näher an einem aufmerksamkeitsstarken Element oder Bereich zu platzieren.
  9. Damit Elementen eine besonders hohe Aufmerksamkeit zuteil wird, benötigen Gestalter auch eine ruhige Umgebung, das heißt Bereiche, die weniger Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
  10. Weniger ist mehr. Die hohe Aufmerksamkeitswirkung einzelner Elemente kommt besser zum Tragen, wenn insgesamt weniger Elemente um Aufmerksamkeit konkurrieren.

    Quelle: iBusiness

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